Kein Grund zum Feiern: Vor 10 Jahren erreichte uns die Finanzkrise

Aus Anlegersicht jährt sich in diesen Tagen die Finanzkrise zum zehnten Mal. Am 30. Juli wurde die Öffentlichkeit darüber informiert, dass die IKB Probleme mit ihrer amerikanischen Zweckgesellschaft „Rhineland Funding Capital Corporation“ hat. Die Finanzkrise hatte Deutschland erreicht.

Mutter aller Krisen. Bis zu diesem Ereignis war der Glaube weit verbreitet, dass die Subprime-Krise nur auf die USA beschränkt bleibt. Doch die IKB war nur der Anfang. Ein knappes Jahr später sollte die Lehman-Pleite die (Finanz-)Welt beinahe in den Abgrund stürzen. Die Mutter aller Krisen was geboren. In der Folge sollte auch die EU vor eine Zerreißprobe gestellt werden. Auch ein Jahrzehnt danach sind die Folgen noch spürbar.

Historisches Zinstief. Die größten Folgen der Finanzkrise waren neben den eigentlichen Pleiten im Immobilien- und Bankbereich die (zeitweise) Abschaffung der Zinsen. Man sieht es an der Entwicklung der US-Leitzinsen.

Infografik: US-Leitzinspolitik seit 2001 | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Anlagealternativen gesucht. Durch die defacto-Abschaffung der Zinsen wurden andere Anlageformen immer wichtiger. Allen voran die Aktie. Grundsätzlich halten uns beim Thema langfristigem Vermögensaufbau an drei Säulen: Solide Aktien, Gold und die selbstgenutzte Immobilie. Alles andere ist für eine Privatperson mit zu vielen Unwägbarkeiten verbunden. Dabei ist das Klumpenrisiko stets zu beachten. Anleger sollten in keinem Einzelinvestment mehr als 50 Prozent ihres Vermögens unterbringen, auch nicht der Immobilie.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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Bildquelle: markteinblicke.de