Bildquelle: markteinblicke.de

Am heutigen Dienstag herrschte ausgelassene Stimmung am deutschen Aktienmarkt. Der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) schoss um mehr als 1 Prozent in die Höhe und knackte die Marke von 12.200 Punkten.

Das war heute los. Gute Vorgaben von der Wall Street und ein schwacher Euro hatten die Notierungen beflügelt. Und dies, obwohl Anleger einige enttäuschend ausgefallene Konjunkturdaten zu verdauen hatten. Laut Angaben des Mannheimer ZEW-Instituts fiel der ZEW-Konjunkturindikator im August um 7,5 Punkte auf 10,0 Zähler. Dies ist bereits der dritte Rückgang in Serie. Zudem hatten Marktexperten laut Reuters lediglich mit einem Rückgang auf 15,0 Punkte gerechnet.

Allerdings wollten Anleger offenbar das Positive sehen. Die enttäuschend ausgefallenen Daten schwächten den Euro. Darüber freuten sich wiederum DAX-Anleger. Schließlich sind in der ersten deutschen Börsenliga viele starke Exportwerte zu finden. Auch dieses Mal bleibt es jedoch abzuwarten, ob sich die Erholung als nachhaltig erweisen kann.

Das waren die Tops & Flops. Besonders gut lief es heute im DAX für die Aktien des Gesundheitskonzerns Fresenius und die Anteilsscheine von Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017). Anlegern gefiel offenbar die gelassene Reaktion des Pharma- und Chemiekonzerns auf die Ankündigung der EU-Kommission, die geplante Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto genauer zu untersuchen. Bayer teilte mit, dass man diesen Schritt aufgrund der Größe und des Umfangs des geplanten Deals erwartet hatte. Die Leverkusener rechnen weiterhin damit, die Genehmigung der Kommission für die Transaktion bis Ende 2017 zu erhalten. Das positive Gesamtmarktumfeld sorgte wiederum dafür, dass es heute keine großen Verlierer gab.

Das steht morgen an. Heute standen die ZEW-Konjunkturerwartungen im Anlegerfokus. Auch morgen werden hierzulande wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht. Dabei dürften Marktteilnehmer vor allem auf einige europäische Einkaufsmanagerindizes blicken.

Gut zu wissen… Waren aus Deutschland gelten weltweit als qualitativ hochwertig. „Made in Germany“ ist längst zu einem Markenzeichen geworden. Das war nicht immer so. Am 23. August 1887 wurde in Großbritannien ein Gesetz („Merchandise Marks Act“) verabschiedet, das in Deutschland hergestellte Waren kennzeichnen sollte. Auf der Insel wollte man sich vor billigen Importen schützen. 130 Jahre später dürfen wir den Briten für das Qualitätssiegel danken.

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