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Erst mit Beginn des Aprils war der Zusammenschluss von Siemens Wind Energy, also der Windenergie-Sparte des Münchener Großkonzerns, und der nordspanischen Windgesellschaft Gamesa perfekt. Damals hatte Siemens (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101) sein Windgeschäft komplett eingebracht und dafür via Kapitalerhöhung über Sacheinlage eine Mehrheitsbeteiligung von 59 Prozent an der neuen Gesellschaft erhalten.

Siemens-Chart: boerse-frankfurt.de

Viel Freunde hatten die Münchener am Windgeschäft aber in den vergangenen Monaten nicht. Denn die Siemens Gamesa (WKN: A0B5Z8 / ISIN: ES0143416115), wie die Gesellschaft inzwischen offiziell heißt, musste bereits zum zweiten Mal seit der Vereinigung eine Gewinnwarnung aussprechen. So soll der Betriebsgewinn (bereinigtes Ebit) im bereits beendenden Geschäftsjahr 2016/17 (30. September) nun nur noch bei 790 Millionen Euro liegen, nachdem bislang rund 900 Millionen Euro angestrebt worden waren. Begründet wurde die Revision mit dem anhaltend harten Wettbewerb in der Windbranche, der die Preise enorm unter Druck setzt.

Darunter hat beispielsweise auch der kleinere deutsche Anbieter Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) zu leiden…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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