Bildquelle: markteinblicke.de

Zunächst sah es am vergangenen Freitag ganz danach aus, als ob der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) die Kursdelle vom Vortag direkt wieder ausbügeln würde, denn die Kurse kletterten erneut über die 13.000er-Schwelle und schraubten sich bis auf das Intraday-Top bei 13.068 Zählern. Kurz vor Schluss nahmen die Anleger jedoch ihre Einsätze vom Tisch, und der Index rutschte per Tagesschluss unter die wichtige Chartmarke zurück. Für die neue Woche bedeutet dies:

Der Kampf um die 13.000er-Barriere geht weiter, denn erst mit einem klaren Ausbruch über diese Hürde (wofür strenggenommen ein Schlusskurs oberhalb des Tops vom vergangenen Mittwoch bei 13.095 Punkten erforderlich wäre) würde sich neues Aufwärtspotenzial ergeben. Demgegenüber könnte die Rallye nun ins Stocken geraten, wenn es dem DAX weiterhin nicht gelingt, 13.000 zurückzuerobern. Hier gilt:

Solange der Index oberhalb des Tiefs vom Donnerstag bei 12.912 Punkten notiert, kann von einem Luftholen vor dem nächsten Rallyeschub gesprochen werden. Rutschen die Blue Chips allerdings unter diesen Halt zurück, müsste zwar eine Ausweitung der Abwärtsbewegung bis zum nächsten Bremsbereich bei 12.829/12.800 oder sogar noch tiefer bis zur Volumenspitze bei 12.730 einkalkuliert werden; angesichts der aktuellen inneren Stärke der Märkte dürften die Notierungen jedoch anschließend wieder zügig nach oben abdrehen (Stichwort: buy on dips).

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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