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Eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank im Dezember ist für den Markt bereits ausgemachte Sache. Die Wahrscheinlichkeit ist gestern auf über 90 Prozent gestiegen. Es wäre also eine Überraschung, wenn die Fed nicht noch einmal in diesem Jahr handelt.

Dass die Commerzbank-Aktie (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) gestern zu den Tagesgewinnern zählte zeigt, dass die Märkte auch in der Eurozone mit einer restriktiveren Geldpolitik der EZB rechnen. Ob sich allerdings wegen dieser eher kosmetischen, geldpolitischen Eingriffe ein Fenster für die Bären an den Börsen öffnen wird, ist weiterhin fraglich.

Technisch betrachtet ist die Lethargie im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) seit Donnerstag vergangener Woche als Abklopfen zu verstehen, ob der Ausbruch über die 13.000-Punkte-Marke valide war oder nicht. Jetzt geht es darum, ob die Unterstützung bei 13.000 Punkten hält. Über 13.095 geht die Rally technisch betrachtet weiter.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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