Bildquelle: markteinblicke.de

Dass angesichts der Fülle an Unternehmenszahlen, die am gestrigen Donnerstag veröffentlicht wurden, reichlich Bewegungspotenzial vorhanden sein würde, hatte man erwartet. Dass der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) aber dergestalt in die Knie geht – das Minus von 1,5% stellt den größten Tagesverlust seit dem 21. Juli dar – überraschte dann doch. Dabei rutschte der Index zur Schlussglocke fast punktgenau an die obere Kante des Gaps vom 27. Oktober, das nachbörslich sogar noch geschlossen wurde. Das heißt:

Innerhalb der gestrigen Sitzung hat der DAX gleich mehrere Chartmarken nach unten gerissen und das bullishe Setup damit zunächst in den Hintergrund gedrängt. Stattdessen gilt es nun, den Bereich um 13.100/13.095 genau im Auge zu behalten, denn fallen die Kurse auch unter diesen Halt, ist eine Ausweitung der Verkäufe bis an die 13.000er-Marke denkbar. Darunter würden bereits die altbekannten Unterstützungen bei 12.952 und 12.912 in den Fokus rücken, die zuletzt Ende Oktober eine Rolle spielten.

Demgegenüber könnte auf der Oberseite jetzt durchaus eine Gegenbewegung starten, die dann als trendbestätigendes Pullback gewertet werden dürfte, wenn die Kurse in schneller Reihenfolge die zahlreichen Chartmarken auf dem Weg nach oben zurückerobern. Zu nennen sind da zunächst die kleine Volumenspitze bei 13.210/13.220 und die Schlüsselstelle bei 13.341, bevor die 13.400er-Barriere noch einmal auf die Kurse wartet.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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