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Der starke Euro, die neue Verunsicherung um die politische Situation in Nordkorea und die möglicherweise finale Debatte um die anstehende Steuerreform in den USA wirbeln gerade einigen Staub an der Börse auf. Wenn der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) die Unterstützung bei 12.954 Punkten nicht verteidigen kann, ist ein Rutsch bis auf 12.700 Punkte das wahrscheinliche Szenario. Dann wäre die Hälfte der Gewinne seit August korrigiert.

Der Euro ist gegenüber dem US-Dollar zwar wieder etwas zurückgekommen. Allerdings hat er die technischen Widerstände bei 1,1880 US-Dollar gebrochen und diese könnten nach einem erneuten Test das Sprungbrett für Kurse über 1,20 US-Dollar in den nächsten Tagen darstellen. Die Steuerpläne in den USA wirken in Kombination mit einer höheren Neuverschuldung, die daraus resultiert, eher belastend auf den Greenback. Sollte sich der Euro jetzt nach oben Bahn brechen, dürfte der deutsche Aktienmarkt erhebliche Schwierigkeiten mit einer Jahresendrally haben.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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