Broadcom: Schreck lass nach

Halbleiterunternehmen will weiter mit Google zusammenarbeiten, nicht nur im Bereich Künstliche Intelligenz.

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An den Aktienmärkten herrschte zeitweise rund um das Thema Künstliche Intelligenz eine Goldgräberstimmung. Die Euphorie hat sich etwas beruhigt, trotzdem wird diesem Bereich enormes Potenzial beigemessen.

Googles Gedankenspiele?

NVIDIA hatte sich zu einem echten KI-Darling entwickelt. Doch auch abseits des Spezialisten für Grafikprozessoren wurden Chancen gesehen, unter anderem beim Halbleiterunternehmen Broadcom (WKN: A2JG9Z / ISIN: US11135F1012).

Umso negativer fielen die Reaktionen aus, als „The Information“ berichtete, dass Verantwortliche bei Google mit dem Gedanken spielten, ab 2027 auf Broadcom als Zulieferer zu verzichten und die TPUs (tensor processing units), an denen man zuvor zusammengearbeitet hatte, vollständig in Eigenregie zu entwickeln.

Dabei sind es maßgeschneiderte KI-Chips wie die TPUs, die Anwendungen rund um die Künstliche Intelligenz und das Maschinelle Lernen beschleunigen sollen. Broadcom profitiert jedoch davon, dass es nicht einfach ist, Chips in Eigenregie zu entwickeln und das Unternehmen selbst ohne Google im KI-Bereich genügend zu tu bekommen sollte.