Bildquelle: markteinblicke.de

Der erste Tag im Monat Dezember wirbelte den deutschen Leitindex ordentlich durcheinander. Nach einem heftigen Kursverlust – der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) schlug im Tief bei 12.810 Punkten auf – machten die Blue Chips große Teile der Verluste wieder wett, um dann (und das war wiederum symptomatisch für den Wochenverlauf) in der letzten halben Stunde alle Gewinne erneut abzugeben und nach unten wegzukippen. Die Wochenbilanz verschlechterte sich damit auf -1,52%.

Das Thema Jahresendrallye schien also fast schon vom Tisch (bzw. den Indizes an der Wall Street vorbehalten). Doch die Betonung liegt auf „fast“, denn am Montagmorgen kann sich der DAX vorbörslich deutlich erholen und sogar die Marke von 13.000 Punkten zurückerobern. Aus charttechnischer Sicht werden die Karten damit noch einmal neu gemischt. Das heißt:

Kann der DAX die festere Tendenz im regulären Handel bestätigen, bestehen gute Chancen, dass mit dem Rücksetzer vom Freitag nun ein (tragfähiges) zweites Standbein ausgebildet wurde. Bevor jedoch über einen möglichen Jahresschlussspurt nachgedacht werden kann, müssen die Kurse noch ein paar Aufgaben erledigen. Zu nennen ist vor allem der hartnäckige Widerstand im Bereich von 13.200 Punkten, an dem die Notierungen in der vergangenen Handelswoche mehrfach scheiterten. Erst wenn diese Hürde (per Schlusskurs) überboten werden kann, würde sich Aufwärtspotenzial bis 13.400 bzw. 13.526 (Allzeithoch) eröffnen.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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