Bildquelle: markteinblicke.de

Die Entwicklungen an den Kapitalmärkten haben im November zu einem kräftigen Anstieg der Handelsaktivitäten bei strukturierten Wertpapieren an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt geführt. Die Börsenumsätze in Zertifikaten und Hebelprodukten lagen bei 3,8 Mrd. Euro. Dies teilte der Branchenverband DDV mit.

Bei den Marktanteilen nach Börsenumsätzen der Emittenten von strukturierten Wertpapieren gab es laut DDV-Angaben einige Verschiebungen auf den ersten fünf Plätzen. In der Emittentenrangliste kam es zu einem Führungswechsel. Die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) und die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) tauschten die Plätze. Die Deutsche Bank belegte mit einem Kundenordervolumen von 635,3 Mio. Euro den ersten Platz. Die Commerzbank als Zweitplatzierte kam auf ein Ordervolumen von 544,2 Mio. Euro. Vontobel verdrängte die DZ BANK mit einem Kundenordervolumen von 418,3 Mio. Euro vom dritten Rang. Die ersten drei Emittenten vereinten einen Marktanteil von 41,9 Prozent auf sich, heißt es weiter.

Das Handelsvolumen bei Anlageprodukten betrug im November 1,8 Mrd. Euro. Der Anteil am Gesamtvolumen lag bei 47,0 Prozent. Bei Anlageprodukten kam es im November hinter der Deutschen Bank als Erstplatzierte zu einigen Positionsverschiebungen. Vontobel rückte auf den zweiten Rang vor. Die BNP Paribas landete im Berichtsmonat auf dem dritten Platz. Die Umsätze bei den Hebelprodukten lagen im Berichtszeitraum bei 2,0 Mrd. Euro. Diese Produktkategorie vereinte damit einen Anteil von 53,0 Prozent am Gesamtumsatz auf sich. Bei den Hebelprodukten gab es hingegen keine Änderungen. Die Commerzbank konnte ihren Spitzenplatz aus dem Vormonat erneut verteidigen. Die Deutsche Bank lag auf dem zweiten Platz gefolgt von der Citigroup, die sich im November erneut den dritten Rang sicherte, so der DDV.

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