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Von den Kurskapriolen aus der Vorwoche war am heutigen Montag im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) nichts zu sehen. Stattdessen scheinen Anleger am deutschen Aktienmarkt die wichtigen Entscheidungen in dieser Woche abwarten zu wollen.

Das war heute los. Im Fokus werden in den kommenden Tagen allen voran die beiden wichtigsten Notenbanken der Welt stehen. Bevor die Fed und die EZB also ihre nächsten Sitzungen abhalten, wollen sich Anleger offenbar nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Dabei gilt es die kommenden Notenbanksitzungen ganz genau im Auge zu behalten. Schließlich kann deren Ausgang darüber entscheiden, ob es doch noch eine Jahresend- bzw. Weihnachtsrallye gibt.

Das waren die Tops & Flops. Einen besonders guten Tag erwischte heute die Siemens-Aktie (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101). Grund dafür war unter anderem ein positiver Analystenkommentar. Die Aktie des Industriekonzerns konnte sich damit ein wenig erholen, nachdem das Papier zuletzt unter den Problemen in der Kraftwerkssparte und im Bereich Windenergie gelitten hatte. In der Spitze legte die Siemens-Aktie heute rund 2 Prozent an Wert zu, auch weil der Konzern ausgerechnet in der Kraftwerkssparte einen neuen Auftrag eintüten konnte. Damit dürften die strukturellen Probleme jedoch nicht aus der Welt sein.

Größter DAX-Verlierer war heute die adidas-Aktie (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0). Das Papier des größten Sportartikelherstellers Europas setzte damit seine Korrektur fort, nachdem der Anteilsschein lange Zeit zu den absoluten DAX-Überfliegern gehört hatte. Offenbar nehmen Anleger weitere Gewinne mit. Heute ging es in der Spitze um 3,5 Prozent in die Tiefe.

Das steht morgen an. Bevor in dieser Woche die Fed und EZB in den Anlegerfokus rücken, stehet am Dienstag zunächst die Veröffentlichung der neuesten ZEW-Konjunkturerwartungen auf dem Programm. Dabei waren die gute Stimmung in der deutschen Wirtschaft und die optimistischen Aussichten ein Grund für die ebenfalls sehr erfreuliche Entwicklung an den europäischen Aktienmärkten. Spannende US-Konjunkturdaten sind am morgigen Dienstag dagegen eher Mangelware.

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