Mario Dragi lässt Anlegerherzen höher schlagen, RWE weiter unter Druck

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Bildquelle: markteinblicke.de

Nach der gestrigen Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Leitzinsen ein drittes Mal in diesem Jahr anzuheben, verbrachte der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) die meiste Zeit des Donnerstaghandels im Minus. Wie gut jedoch, dass die EZB helfend zur Stelle war.

Das war heute los. Für den DAX ging es zeitweise um bis zu 0,9 Prozent in die Tiefe. Doch der Blick auf die EZB hellte die Stimmung am deutschen Aktienmarkt auf, so dass das wichtigste deutsche Börsenbarometer sogar in die Gewinnzone drehen konnte. Anleger freute der Umstand, dass die europäischen Währungshüter um Notenbankchef Mario Draghi weiterhin eine sehr lockere Geldpolitik fahren wollen, obwohl sie sich in Bezug auf die wirtschaftlichen Aussichten in der Eurozone sogar etwas optimistischer als zuletzt zeigten. Und dass Anlegern eine lockere Geldpolitik gefällt, konnten wir in den vergangenen Jahren sehr gut beobachten.

Das waren die Tops & Flops. Wie bereits in den vergangenen Tagen, gehörte die ProSiebenSat.1-Aktie (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770) auch heute zu den Top-Performern im DAX. Das Papier legte in der Spitze rund 1,5 Prozent an Wert zu. Damit wurde die Erholungsrallye fortgesetzt, nachdem die Aktie des Medienkonzerns lange Zeit nur den Weg nach unten kannte. Inzwischen scheinen Anleger überzeugt zu sein, dass mit einer neuen Strategie und einem neuen Chef die Wende gelingen wird.

Größter Tagesverlierer war erneut die RWE-Aktie (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129). Das Papier startete den Handelstag freundlich, blieb auch lange Zeit im Plus, doch am Nachmittag brachen alle Dämme. In der Spitze ging es um mehr als 5 Prozent in die Tiefe. Gleich mehrere Analysten hatten sich nach der jüngsten Gewinnwarnung der Ökostromtochter innogy (WKN: A2AADD / ISIN: DE000A2AADD2) zu Wort gemeldet. Dabei fielen einige Kommentare wenig optimistisch aus.

Das steht morgen an. Die deutsche Konjunktur läuft rund. Auch die Aussichten stimmen positiv. Dies dürfte die am morgigen Freitag anstehende Veröffentlichung der halbjährlichen gesamtwirtschaftlichen Prognose der Deutschen Bundesbank bestätigen. Andere Konjunkturdaten sind hierzulande dagegen Mangelware. In den USA werden wiederum der Empire State Manufacturing Index (Dezember) und die Daten zur Industrieproduktion im Monat November veröffentlicht.

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