Bildquelle: Pressefoto Vectron

Der Kassensystemhersteller Vectron Systems (WKN: A0KEXC / ISIN: DE000A0KEXC7) kann auf ein turbulentes Börsenjahr zurückblicken. Zunächst konnte man mit sehr starken Zahlen im Kerngeschäft punkten und der Aktienkurs honorierte es entsprechend. Dann kam „das große Ding“, eine Kooperation mit Coca-Cola (WKN: 850663 / ISIN: US1912161007) auf Basis der bonVito-Plattformvon Vectron. „GetHappy“ hat das Potenzial, Vectron in ganz neue Dimensionen zu hieven und die Hoffnungen auf diesen großen Wurf katapultierten den Aktienkurs bis auf 40 Euro hoch; auch getrieben von Analystenstimmen, die dreistellige Kursziele prognostizierten. Dazu passte auch, dass Vectron-Vorstand Stümmler im letzten Jahr meinte, würde bonVito einschlagen, müsste man an den Vectronkurs wohl noch eine Null dranhängen. Das wären auf damaliger Basis 140 Euro gewesen. Nun, diese Euphorie ist inzwischen weitgehend verflogen und der Kurs kämpft, die 20-Euro-Marke nicht nachhaltig nach unten zu durchbrechen. Und könnte diese Schlacht verlieren…

Vectron-Systems-Chart: boerse-frankfurt.de

Einen sehr lesenswerten Bericht über die Präsentation Vectrons auf der Münchener Kapitalmarktkonferenz gibt es bei boersengefluester.de mit „Eine ganz heiße Nummer„. Insbesondere die Chancen, die sich Vectron mit der Coke-Kooperation bieten, sind sehr gut dargestellt. Auf der anderen Seite finden sich einige Misstöne in dem Bericht, die (auch) mich zum Überprüfen meines Investmentcases anregen.

Auf www.intelligent-investieren.net geht es weiter…

Kissig Ein Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Bildquellen: Michael C. Kissig / Pressefoto Vectron

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