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Schon einige Male glaubten DAX-Anleger (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008)den Beginn der diesjährigen Weihnachts- bzw. Jahresendrallye gesehen zu haben, nur um kurz darauf enttäuscht zu werden. Bei den heutigen Kurszuwächsen soll es sich jedoch nicht um ein Strohfeuer handeln.

Das war heute los. Ob dies der Fall ist, erfahren wir erst in den kommenden Tagen. Dann wird es sich zeigen, was das heutige Kursfeuerwerk wirklich wert ist. Der DAX schoss zu Beginn der neuen Handelswoche regelrecht in die Höhe und überquerte sogar die Marke von 13.300 Punkten. Das Rekordhoch bei 13.525 Zählern ist nur noch wenige Punkte entfernt. Wir dürfen gespannt sein, ob es noch in diesem Jahr oder sogar noch vor Weihnachten fällt. Als Kurstreiber wirkte die ansteckende Euphorie rund um die US-Steuerreform.

Das waren die Tops & Flops. Einen besonders guten Tag erwischte heute die RWE-Aktie (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129). Diese konnte sich nun etwas erholen, nachdem die Ökostromtochter innogy (WKN: A2AADD / ISIN: DE000A2AADD2) das Papier des Versorgers in der Vorwoche mit einer Gewinnwarnung ordentlich unter Druck gebracht hatte. In der Spitze legte die RWE-Akte mehr als 4 Prozent an Wert zu.

Angesichts des positiven Gesamtmarktumfelds kann man heute wirklich nicht von irgendwelchen großen DAX-Verlierern sprechen. Viel Beachtung wurde wiederum Vonovia (WKN: A1ML7J / ISIN: DE000A1ML7J1) geschenkt. Der größte deutsche Immobilienkonzern peilt wenige Tage vor Weihnachten eine weitere milliardenschwere Übernahme an. Dieses Mal soll es der österreichische Konkurrent Buwog (WKN: A1XDYU / ISIN: AT00BUWOG001) sein, dessen größter Immobilienbesitz sich in Deutschland befindet. Vonovia-Papiere gewannen zwischenzeitlich über 1,5 Prozent.

Das steht morgen an. Hierzulande dürften sich Finanzmarktteilnehmer auf die Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimas konzentrieren – immerhin der wichtigste Konjunkturindikator Deutschlands. Im November hatte der ifo-Geschäftsklimaindex mit 117,5 Punkten einen neuen Rekordwert erreicht. Wie gut es im Moment in der deutschen Wirtschaft läuft, zeigt sich an der Wortwahl bei der Veröffentlichung der jüngsten Ergebnisse. Es war die Rede von einer hervorragenden Stimmung in den deutschen Chefetagen und von einer Hochkonjunktur, auf die die deutsche Wirtschaft zusteuern würde. Während Anleger hierzulande das ifo-Geschäftsklima im Blick haben dürften, werden Investoren in den USA auf neueste Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen schauen.

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