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Erst gestern zeigten sich Investoren am deutschen Aktienmarkt euphorisch. Es wurde vom Beginn der diesjährigen Weihnachts- bzw. Jahresendrallye und dem Angriff auf neue Höchststände gesprochen. Einen Tag später ist von dieser Euphorie nur noch wenig zu spüren.

Das war heute los. Wieder einmal müssen DAX-Anleger (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) befürchten, dass die Weihnachts- bzw. Jahresendrallye vorbei ist, bevor sie so richtig begonnen hat. An den jüngsten Konjunkturdaten dürfte es aber nicht gelegen haben, dass das wichtigste deutsche Börsenbarometer heute nicht an die starke Performance von gestern anknüpfen konnte.

Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Dezember auf 117,2 Punkte gesunken, nach 117,6, im November. Trotzdem sah man auf Seiten des ifo-Instituts keinen Grund zur Beunruhigung. Einmal mehr war die Rede von einer ausgezeichneten Stimmung in den deutschen Chefetagen. Zumal das Barometer den zweithöchsten Wert überhaupt erreichte.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte sich heute die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) an die Indexspitze setzen. Ein bekanntes Bild. Schließlich ist das Papier der Kranich-Airline in diesem Jahr der mit Abstand erfolgreichste DAX-Wert. Die Aktie profitierte im Jahresverlauf von verschiedenen Faktoren wie starken Passagierzahlen, niedrigen Ölpreisen und der Air-Berlin-Pleite. Heute kletterte das Papier in der Spitze um fast 3 Prozent in die Höhe. Seit Jahresbeginn 2017 steht sogar ein deutliches Kursplus von fast 150 Prozent zu Buche.

Mit einem Kursminus von zeitweise 2 Prozent lieferte die ProSiebenSat.1-Aktie (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770) heute eine der schwächsten Leistungen im DAX ab. Das Papier des Medienkonzerns unterbrach damit die jüngste Erholungsrallye.

Das steht morgen an. Nachdem am Dienstag mit dem ifo-Geschäftsklimaindex der wichtigste deutsche Konjunkturindikator veröffentlicht wurde, ist die Nachrichtenlage zur Wochenmitte eher dünn. In den USA dürfte wiederum am morgigen Mittwoch der neueste Bericht zum Verkauf bestehender Häuser interessant werden. Weitere Konjunkturnachrichten werden aber auch dort nicht veröffentlicht.

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