Märkte am Donnerstag: DAX hat 16.000er-Marke im Blick

Die US-Börsen gehen fester in den Thanksgiving-Feiertag.

Bildquelle: markteinblicke.de

Mit gesunden Gewinnen haben sich Amerikas Börsen in den Thanksgiving-Feiertag verabschiedet und damit die Novembermarktrallye fortgesetzt.

Mehr als die Hälfte der an der New Yorker Börse gehandelten Aktien legten am Mittwoch zu, was darauf hindeutet, dass sich die Marktrallye ausweitet.

Der Dow Jones stieg um 0,53 Prozent auf 35.273 Punkte, der breite S&P 500 um 0,41 Prozent auf 4.556 Zähler, währen der NASDAQ Composite ein Plus von 0,46 Prozent  auf 14.265 Punkte aufwies.

Heute bleiben die US-Börsen an Thanksgiving geschlossen und Europas Börsen mussten ohne deren Impulse auskommen. Daher hielten sich die Umsätze an der Börse in Frankfurt in Grenzen.

Der Blick nach Asien

In Tokio hatte es heute schon keinen Handel gegeben. Die Japaner begangen ihren  „Labor Thanksgiving Day“.

Der Hang Seng-Index in Hongkong gab derweil um 0,34 Prozen nach, während der chinesische CSI-300-Index leicht im Plus lag.

So steht´s um den DAX  

Der DAX zeigte sich am Donnerstagabend bei 15.994,73  Zählern mit einem Plus von 0,23 Prozent nahezu unverändert zum Vortagesschluss. Der deutsche Leitindex hatte zuletzt Stück für Stück Boden gut gemacht.

„Dabei kann er zuletzt zwar nicht mehr auf forcierte Zinssenkungserwartungen bauen, aber auf eine freundliche technische Situation sowie den saisonalen Rückenwind“, kommentiert die Helaba die aktuelle Situation.

Die größten Gewinner im DAX waren die Aktien von Continental, Allianz und Brenntag. Am Indexende rangieren die Papiere von Covestro, Rheinmetall und Porsche.

So handeln Sie den DAX

Bei der UBS sieht man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Das Long-Szenario: Auf der Oberseite kann die erste Hürde jetzt direkt an der 16.000er-Marke angetragen werden. Gelingt der Sprung über die runde Tausendermarke, sollten zur Bestätigung auch das 2021er-August-Top bei 16.030 bzw. die beiden Verlaufshochs aus dem August bei 16.043 und 16.060 überwunden werden.

Darüber könnte sich dann ein Hochlauf an das Zwischenhoch vom 3. Juli bei 16.209 entwickeln, bevor es danach um das Top vom 16. Juni bei 16.427 und das amtierende Allzeithoch bei 16.529 gehen würde.

Das Short-Szenario: Dreht der DAX hingegen nach unten ab, müsste zunächst auf den Bereich um 15.800 geachtet werden. Finden die Notierungen dort keinen Halt, könnte es zu einem Rücksetzer an das März-Top bei 15.706 bzw. an das Volumenmaximum kommen.

Darunter sollte die 200-Tage-Linie (aktuell bei 15.660) stützend wirken. Fällt der Index unter den langfristigen Durchschnitt, würden der GD100 (15.607) und das Oktober-Hoch bei 15.575 nachrücken.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UL9H61 14.041,97 8,31 19,21 EUR
Turbo OS UL72DX 14.645,82 12,08 13,21 EUR
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UH149J 17.870,82 8,31 19,18 EUR
Turbo OS UH6CA6 17.263,24 12,14 13,13 EUR

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest

Die Datenlage an und abseits der Börse

Während in den USA Thanksgiving gefeiert wird und sich dort viele Marktteilnehmer schon ins verlängerte Wochenende verabschiedet haben, wird es hierzulande mit der Veröffentlichung wichtiger Stimmungsindikatoren erst interessant.

Morgen gibt es das ifo Geschäftsklima Deutschland und heute stehen die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland, Frankreich und der Eurozone im Mittelpunkt des Interesses.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2023 an der Frankfurter Börse