Märkte am Mittwoch: DAX kaum verändert

US-Börsen legen eine Pause ein | Fedex-Zahlen enttäuschen

Bildquelle: markteinblicke.de

Die US-Börsen zeigten sich nach der Rekordjagd der vergangenen Tage am Mittwochnachmittag wenig bewegt. Der NASDAQ Composite legte minimal um 0,3 Prozent auf 15.044 Zähler zu, während Dow Jones und S&P 500 nur 0,1 Prozent bei 37.562 bzw. 4.771 Punkten im Plus lagen.

Schlechte Stimmung brachte unter anderem Fedex aufs Parkett. Die Aktie notierte heute 11 Prozent im Minus. Ein enttäuschender Umsatzausblick für das Geschäftsjahr ließ den Aktienkurs einbrechen. Die Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres blieben ebenfalls hinter den Erwartungen der Wall Street zurück.

Der Blick nach Asien

In Tokio kletterten die Aktienkurse ebenfalls. Der Nikkei legte um 1,4 Prozent zu, während der breiter gefasste Topix um 0,9 Prozent höher notierte.

Der Hang Seng-Index in Hongkong legte um 0,7 Prozent zu, während der chinesische CSI 300 als einziger großer asiatischer Markt nachgab.

Die People’s Bank of China beließ den Leitzins für einjährige Kredite – der Maßstab für die meisten Haushalts- und Unternehmenskredite im Land – bei 3,45 Prozent.

So steht´s um den DAX

Der DAX zeigte sich zur Wochenmitte kaum verändert. Zuletzt lag das Minus bei 0,1 Prozent. Das Barometer notierte bei 16.734 Punkten. Zulegen konnten an der Indexspitze vor allem Deutsche Bank, Fresenius und Siemens Energy, während Deutsche Post, Airbus und SAP am Indexende verweilten.

So handeln Sie den DAX

Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Das Long-Szenario: Auf der Oberseite sollte es jetzt per Tagesschluss über die Hürde bei 16.800 Punkten gehen. Darüber müsste zur Bestätigung auch das Top vom vergangenen Dienstag bei 16.837 überboten werden. Sobald das Aktienbarometer oberhalb dieses Niveaus aus dem Handel geht, könnte der nächste Vorstoß in Richtung der 17.000er-Barriere und des amtierenden Allzeithochs aus der Vorwoche bei 17.003 lanciert werden.

Das Short-Szenario: Auf der Unterseite hat sich das Top vom 6. Dezember wieder bei den Unterstützungen eingereiht. Fällt der DAX erneut unter dieses Level und unterbietet dabei auch das Tief vom Montag, könnte es zu einem Rücksetzer an das Juli-Hoch bei 16.529 und/oder an das Juni-Top bei 16.427 kommen. Darunter dürften das Mai-Top bei 16.332 bzw. das Zwischenhoch vom 3. Juli bei 16.209 auf den Prüfstand gestellt werden. Unterhalb dieser beiden Haltelinien müsste dann auf die beiden August-Tops bei 16.060 und 16.043 geachtet werden, wobei ein Dip an die runde 16.000er-Schwelle einkalkuliert werden sollte.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UL8DCD 14.786,22 8,40 19,98 EUR
Turbo OS UL97CV 15.501,14 13,03 12,88 EUR
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UH39H8 18.763,37 8,43 19,89 EUR
Turbo OS UH1F48 18.058,14 13,02 12,86 EUR

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 20.12.2023, 7:00 Uhr

Die Datenlage an und abseits der Börse

Der Blick richtet sich heute vor allem in die USA. Hier werden die die Akteure heute die Aufmerksamkeit auf die Eigenheimverkäufe (Bestandsbauten) und das Verbrauchervertrauen des Conference Boards lenken. Im November könnte sich die Zahl der Immobilienverkäufe stabilisiert haben, so die Einschätzung der Helaba.

Zwar haben die „schwebenden“ Hausverkäufe nochmals ein monatliches Minus mit sich gebracht, im Oktober aber hatte die Zahl der verkauften Bestandsimmobilien mit dem deutlichen Minus bereits enttäuscht.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2023 an der Frankfurter Börse