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Es ist schon irgendwie komisch: Während die einen bereits komplett im Bitcoin-Fieber sind und sich keine andere Währung mehr vorstellen können, hängen andere dem guten alten Bargeld – Euro wohl gemerkt – nach. Dabei sollten sich die Deutschen viel mehr Gedanken um ihren Vermögensaufbau machen.

Das liebe Bargeld. Für all diejenige, die Angst vor einer Bargeldabschaffung haben – offenbar wird sogar der schon als abgeschafft geglaubte 500-Euro-Schein bald wieder neu gedruckt. Verkehrte Welt? Nein. Reale Finanzwelt.

Nur bedingt Alternativen. Anleger müssen diese Realität annehmen – aber nicht unbedingt umsetzen. Das soll heißen – bei allem Hype um den Bitcoin dürfen wir nicht vergessen, dass der Bitcoin längst nicht allein ist. Die Zahl der Kryptowährungen steigt von Woche zu Woche. Zwar ist Bitcoin nach wie vor die größte Kryptowährung, aber andere haben sich ebenfalls sehr gut entwickelt.

Überhaupt setzt sich das Thema Blockchain (das ist die Technologie, die hinter den Kryptowährungen steht) immer mehr durch. Ob das am Ende aber tatsächlich in Form einer Währung sein wird, oder ob es nicht in anderen (Finanz-)Bereichen eingesetzt werden wird, muss sich zeigen. Klar dürfte aber sein, dass die Notenbanken wohl keine unabhängige Währung tolerieren werden. Stattdessen wird hier die Regulierung zuschlagen.

Papiergeld. Das gute Bargeld (in gewisser Weise ein „Sachwert“ – da haptisch) scheint dagegen wieder „in“ zu werden. Deutsche Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele erklärte jüngst, dass eine neue Banknotenserie im Euro-Raum wahrscheinlich im Laufe des nächsten Jahrzehnts kommen wird – inkl. 500-Euro-Schein. Offenbar sind die Kosten für die ersatzweise erhöhte Produktion von 50- und 100-Euro-Scheine deutlich höher, als der Nutzen des Verzichts. Damit dürfte zumindest für die nächsten Jahre die Diskussion um eine Bargeldabschaffung erst einmal vorbei sein.

FAZIT. Was bleibt mir als Anleger? Wir wollen es mal so zusammenfassen: Egal mit welcher Währung man jeweils vorliebnimmt – aus Sicht des Vermögensaufbaus ist es egal. Hauptsache das Geld fließt auch zu einem großen Teil in die produktiven Sachwerte: Sprich Aktien. Welche Aktien das im Einzelnen sind, muss man sich in Ruhe überlegen. Ebenfalls in Ruhe sollte man sich die Auswahl seines Depots überlegen. Der Weg zur Hausbank ist hierbei nicht unbedingt die beste Alternative, wie ein Depot-Vergleich zeigt. Nur wenn Aktienauswahl und die damit verbundenen Kosten stimmen, klappt der Vermögensaufbau.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre marktEINBLICKE-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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