Bildquelle: Pressefoto ThyssenKrupp

Die thyssenkrupp-Aktie (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) zeigt sich derzeit in einer sehr guten Verfassung. Nachdem Deutschlands größter Stahlkonzern jahrelang mit verschiedenen Problemen zu kämpfen hatte, scheint die Zukunft nun rosiger zu werden. Ganz am Ziel ist der DAX-Konzern aber noch nicht.

Am Freitag fand die 19. ordentliche Hauptversammlung der thyssenkrupp AG in Bochum statt. Diese wurde von Anlegerseite positiv aufgenommen. Unter anderem, weil die Ziele für das laufende Geschäftsjahr 2017/18 (Ende September) bestätigt wurden. Demnach sollen die Umsätze in einem niedrigen bis mittleren einstelligen %-Bereich gesteigert werden. Das bereinigte EBIT wird vom Management bei 1,8 bis 2,0 Mrd. Euro gesehen, während der Jahresüberschuss deutlich zulegen soll.

Darüber hinaus konnte sich thyssenkrupp unlängst einiger Problemfelder entledigen. Nach dem Verkauf des Weiterverarbeitungswerks in den USA an ein Konsortium um ArcelorMittal und Nippon Steel im Jahr 2014 folgte im Vorjahr der Verkauf des brasilianischen Stahlwerks CSA an den lateinamerikanischen Stahlhersteller Ternium. Außerdem konnte sich die lange Zeit kriselnde europäische Stahlbranche etwas erholen, während die anstehende Fusion der europäischen Stahlgeschäfte von thyssenkrupp und Tata Steel (WKN: A0X9H1 / ISIN: US87656Y4061) ebenfalls positiv zu werten ist.

thyssenkrupp-Chart: boerse-frankfurt.de

FAZIT. Die thyssenkrupp-Aktie konnte in den vergangenen Wochen rund 20 Prozent an Wert zulegen. Anleger zeigten sich wieder etwas optimistischer. Neben der Erholung am Stahlmarkt und der anhaltenden Konsolidierung gefällt es Investoren, dass der Großaktionär Cevian weiterhin für eine Zerschlagung des Industrie- und Stahlkonzerns werben dürfte. Börsianer beschäftigen sich nun einmal gerne mit solchen Aufspaltungsfantasien. Dies konnten wir zuletzt ein ums andere Mal beobachten.

Wer gehebelt von Kurssteigerungen der thyssenkrupp-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte wie diesen HSBC Open End-Turbo-Optionsschein (WKN: TD7W1M / ISIN: DE000TD7W1M8). Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte (WKN: TD7D42 / ISIN: DE000TD7D426).

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Bildquelle: Pressefoto ThyssenKrupp

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