Märkte am Mittwoch: DAX wenig bewegt

US-Börsen präsentieren fester | Nikkei erstmals seit 1990 wieder über 34.000er-Marke

Bildquelle: markteinblicke.de

Die US-amerikanischen Aktienmärkte präsentierten sich auch am dritten Handelstag dieser Woche mit Zurückhaltung. Der breite S&P 500 gewann 0,2 Prozent auf 4.763 Punkte hinzu. Der Dow Jones legte um 0,1 Prozent auf 37.547 Punkte zu, während der NASDAQ Composite um 0,3 Prozent auf 14.901 Zähler zulegte.

Die Börse wartet auf die neue US-Berichtssaison

An der Wall Street warten das Gros der Anleger diese Woche auf den Start der neuen Berichtssaison, die am Freitag mit den großen US-Banken – unter anderem JPMorgan Chase und Bank of America – beginnt.

Ebenso bleiben wohl die meisten Investoren auf Standby, bevor diese Woche noch wichtige Inflationsberichte veröffentlicht werden: Der Bericht über den Verbraucherpreisindex für Dezember wird am Donnerstag veröffentlicht, gefolgt vom Erzeugerpreisindex am Freitag.

Der Blick nach Asien

Die Börsen im asiatisch-pazifischen Raum gaben heute größtenteils ab – einzige Ausnahme die Börse in Tokio. Dort stieg der Nikkei um mehr als 2 Prozent und überschritt zum ersten Mal seit März 1990 die 34.000er-Marke und schloss bei 34.441 Punkten.

An der Börse in Tokio ist der Nikkei-Index wieder über die 34.000er-Marke gestiegen. (Bildquelle: unsplash / Ling Tang)

Der breiter gefasste Topix verzeichnete ebenfalls Zuwächse und schloss mit einem Plus von 1,3 Prozent bei 2.444 und erreichte damit ebenfalls einen Stand, der seit mehr als 30 Jahren nicht mehr erreicht wurde.

„Das Ende könnte damit aber noch nicht erreicht sein, besonders wenn der Konsum in Japan wieder anzieht“, schreibt Ulrich Stephan von der Deutschen Bank zu den Kursgewinnen am japanischen Aktienmarkt.

So steht´s um den DAX

Der DAX zeigte am Mittwoch wenig bewegt. Zuletzt notierte das Barometer nahezu unverändert bei 16.689,81 Punkten (+0,01 Prozent). Hohe Zugewinne waren vor allem bei Heidelberg MaterialsSAP und Beiersdorf zu beobachten, während die Verlierergruppe vor allem aus Symrise, Bayer und Commerzbank bestand.

So handeln Sie den DAX

Während der DAX in der ersten Januar-Woche bereits 0,9% an Wert eingebüßt hatte, befindet sich der deutsche Leitindex in der laufenden Woche weiterhin auf Richtungssuche. Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

 Das Long-Szenario: Um neue Impulse auf der Oberseite freisetzen zu können, sollten die Notierungen unverändert über das Verlaufshoch vom 6. Dezember bei 16.727 steigen. Einen Schlusskurs oberhalb dieser Hürde vorausgesetzt, müsste zur Bestätigung des Re-Breaks auch die 16.800er-Marke mit dem Top vom 12. Dezember bei 16.837 überboten werden.

Darüber hätten die Kurse dann Platz für einen Sprint an das Vorwochenhoch bei 16.963 bzw. an die 17.000er-Barriere mit dem Allzeithoch vom 14. Dezember bei 17.003 Zählern.

Das Short-Szenario: Der erste Halt kann dagegen weiterhin am Juli-Hoch bei 16.529 Punkten angetragen werden, wobei die Stützkraft dieses Kurslevels zuletzt gleich mehrfach unter Beweis gestellt wurde. Eine Etage tiefer müsste auf das aktuelle Januar-Tief bei 16.449 und das Juni-Top bei 16.427 Zählern geachtet werden.

Ein Rückfall unter dieses Niveau dürfte eine Ausweitung der Verkäufe bis an das Mai-Top bei 16.332 oder an das Zwischenhoch vom 3. Juli bei 16.209 begünstigen. Darunter sollten die beiden August-Tops (16.060 bzw. 16.043) und die 16.000er-Marke stützend wirken.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UK80XB 14.708,66 8,43 19,80 EUR
Turbo OS UL9HQP 15.363,97 12,56 13,29 EUR
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UE9V7R 18.652,41 8,44 19,75 EUR
Turbo OS UH0HSP 18.040,29 12,21 13,65 EUR

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 10.01.2024, 7:00 Uhr

Die Datenlage an und abseits der Börse

Datenseitig bleibt es heute ruhig und so gibt es keine Impulse, „an den Zinserwartungen nennenswerte Korrekturen vorzunehmen und auch die Reden von EZB- und Fed-Vertretern werden wohl keine klare Botschaft mit sich bringen“, fasst die Helaba den heutigen Tag zusammen.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2023 an der Frankfurter Börse