Bildquelle: Pressefoto Daimler

Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) hat 2017 so viele Autos verkauft wie noch nie zuvor. Risiken lauern in den USA und China. Mit einer neuen Aktienanleihe können auch eher vorsichtige Anleger in Daimler investieren.

Daimler hat 2017 beim Pkw-Absatz das siebte Rekordjahr in Folge eingefahren. Wie der Konzern mitteilte, verkaufte die Sparte Mercedes-Benz Cars weltweit 2.424.369 Fahrzeuge – ein Plus von 8,8 Prozent. Die Hausmarke mit dem Stern steigerte dabei die Verkäufe um 9,9 Prozent auf 2.289.344 Einheiten. Angesichts der guten Nachrichten verwundert es nicht, dass die Daimer-Aktie im Aufwind ist. Mit rund 74 Euro kostet das Papier aktuell so viel wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Daimler-Chart: boerse-frankfurt.de

Ob es in dem Stil weitergeht, ist ungewiss. Denn insbesondere aus den USA kamen zuletzt eher weniger erfreuliche Nachrichten. Nach vorläufigen Zahlen verbuchte der für die deutschen Hersteller wichtige US-Automarkt erstmals seit der Finanzkrise 2008 einen Absatzrückgang. 2018 dürfte es nach Einschätzung von Branchenexperten weiter abwärts gehen. Als entscheidend gilt insbesondere die Entwicklung der Zinsen. Auch die hohe Abhängigkeit der deutschen Autobauer vom Markt in China birgt Risiken. Bereits im Jahr 2019 sollen Hersteller nach dem Willen der chinesischen Regierung mindestens zehn Prozent Elektroautos verkaufen, ein Jahr später bereits zwölf Prozent. Ansonsten drohen empfindliche Strafen. Und als wäre das noch nicht genug, müssen sich Daimler & Co. nun auch noch mit einem etwas stärkeren Euro herumschlagen.

Angesichts dessen sollten Anleger momentan lieber vorsichtiger agieren. Das können sie beispielsweise mit einer Express Aktienanleihe Protect (WKN: HVB25U / ISIN: DE000HVB25U9) von UniCredit onemarkets tun. Der Kupon von 4,5 Prozent p.a. wird unabhängig von der Kursentwicklung gezahlt. Zudem besteht die Chance auf vorzeitige Rückzahlung – erstmals nach zwölf Monaten, wenn Daimler den Startwert erreicht. Sonst geht es in die Verlängerung.

Am Laufzeitende kommt es zur Rückzahlung zum Nominalwert, 1.000 Euro, wenn der Kurs von Daimler mindestens 70 Prozent des Startkurses erreicht. Liegt die Notiz darunter, erfolgt die Rückzahlung in Form einer vorher festgelegten Anzahl von Aktien. Dabei können hohe Verluste die Folge sein. Wegen des großen Puffers empfehlen wir die Zeichnung.

Ein Beitrag von Christian Scheid. Er ist Chefredakteur von Zertifikate // Austria und freier Wirtschafts- und Finanzjournalist. Er schreibt für mehrere österreichische und deutsche Fachmagazine und -zeitungen. Sein Gratis-Newsletter ZERTIFIKATE // AUSTRIA ist mehr als lesenswert. Hier geht es zur Anmeldung.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto Daimler

1
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
1 Kommentar Themen
0 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
0 Kommentatoren
[Börsenblogger] Daimler: Neue Absatzrekorde Letzte Kommentartoren
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei