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Vor gar nicht allzu langer Zeit stand der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) bei 13.595 Zählern und damit auf einem Allzeithoch. Seitdem ist viel passiert. Inzwischen rutschte das wichtigste deutsche Börsenbarometer sogar unter die psychologisch wichtige 13.000-Punkte-Marke. Plötzlich scheinen Investoren allerhand Sorgen zu haben.

Sie sorgen sich vor steigenden Zinsen (siehe Fed), vor einer höheren Inflation, vor einem starken Euro oder vor einer groß angelegten Korrektur, nachdem die Börsen in den vergangenen Jahren einen beeindruckenden Anstieg erlebt hatten. Die Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten für den Monat Januar brachte am Freitag dagegen keine großen Veränderungen.

Zum Ende der Woche geriet vor allem die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) in den Fokus. In negativer Hinsicht. Während das Management mit dem ersten Vorsteuergewinn seit drei Jahren, den Fortschritten beim Zusammenschluss mit der Postbank und dem Teilbörsengang der DWS sowie den geringeren Ausgaben für Rechtsstreitigkeiten punkten wollte, sahen Anleger eher die negativen Aspekte. Zum Beispiel den dritten Nettoverlust in Folge.

Deutschland

SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) ist derzeit das wertvollste Unternehmen im deutschen Leitindex DAX. Die jüngsten SAP-Geschäftszahlen hielten einige Enttäuschungen bereit. Doch so lange ein zentraler Bereich stark wächst, scheint alles in Ordnung zu sein. Mehr dazu hier.

Nach der gescheiterten Fusion mit der London Stock Exchange (LSE) (WKN: A0JEJF / ISIN: GB00B0SWJX34) und einem Wechsel an der Konzernspitze will die Deutsche Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055) nun wieder angreifen. Mehr dazu hier.

Der große schwedische Modekonzern Hennes & Mauritz (H&M) (WKN: 872318 / ISIN: SE0000106270) hatte gestern für große Enttäuschungen am Markt gesorgt. Auch bei Gerry Weber (WKN: 330410 / ISIN: DE0003304101) lief es zuletzt alles andere als berauschend. Am Donnerstag wurde dies noch einmal deutlich. Mehr dazu hier.

Ziemlich peinlich für Siemens (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101), dass im Industrieland Deutschland mit SAP ausgerechnet ein Softwarekonzern den größten Börsenwert auf die Waage bringt und sich der Münchner Industrie-Riese dahinter einordnen muss. Schuld daran ist auch der Gegenwind, mit dem Siemens zuletzt fertig werden musste. Mehr dazu hier.

International

Am 25. Februar ist es soweit. Dann wird Nokia (WKN: 870737 / ISIN: FI0009000681) auf ihrem Pre-MWC-Event in Barcelona neue Produkte präsentieren. Im vergangenen Jahr startete HMD Global unter der Marke Nokia und dem revival des legendären 3310 und der Markteinführung der Smartphones Nokia 3, Nokia 5 und Nokia 6 das Comeback. Nun werden die Nachfolger-Produkte erwartet. Mehr dazu hier.

Der Schweizer Pharmakonzern Roche (WKN: 855167 / ISIN: CH0012032048) war mit dem Jahresergebnis 2017 zufrieden, Anleger dagegen eher weniger. Sie straften die Roche-Aktie am Donnerstag ab. Mehr dazu hier.

Mitarbeiter sind ein wichtiger Bestandteil jedes Unternehmenserfolgs. Kein Wunder, wenn Unternehmen land auf land ab sich immer neue Ideen einfallen lassen, um ihre Mitarbeiter zu motivieren und deren Leistung und Kreativität zu fördern. Ein tolles Beispiel, wie das erfolgreich umgesetzt werden kann, zeigt der österreichische ATX-Konzern voestalpine (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503). Mehr dazu hier.

Bisher schienen dem Wachstum bei Facebook (WKN: A1JWVX / ISIN: US30303M1027) keine Grenzen gesetzt zu sein. Nach dem jüngsten Quartalsbericht wissen wir, dass das führende Soziale Netzwerk in Zukunft enorme Anstrengungen unternehmen muss, um Investoren weiterhin zufriedenzustellen. Mehr dazu hier.

Wochenvorschau: Unternehmenstermine

In Sachen Unternehmensdaten stehen in der kommenden Woche einige spannende Veröffentlichungen auf der Agenda: Ryanair (Montag); BNP Paribas, BP, General Motors, Gilead Sciences, Münchener Rück, Snap, Walt Disney (Dienstag); Osram, Sanofi, Tesla, UBS (Mittwoch); ABB, Commerzbank, Expedia, Heidelberger Druck, Kellogg, L’Oréal, NVIDIA, T-Mobile US, Total, voestalpine (Donnerstag); Ceconomy (Freitag).

Wochenvorschau: Konjunkturdaten

Einen tagesaktuellen Überblick über die wichtigsten Konjunkturdaten finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

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