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Am Dienstag hatten sich bereits die US-Märkte von ihren jüngsten Kursstürzen erholen können. Am heutigen Mittwoch folgte der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008). 

Das war heute los. Börsianer hatten gleich mehrfach Grund, erleichtert zu reagieren. Neben der Erholung der US-Märkte, haben sich die SPD, CDU und CSU endlich auf einen Koalitionsvertrag einigen können. Damit sind wir einer Regierungsbildung einen entscheidenden Schritt nähergekommen. Zudem verlor der Euro weiter an Wert, so dass sich insbesondere die exportstarken deutschen Blue Chips gefreut haben dürften. Trotzdem sollte die Nervosität noch nicht ganz aus den Märkten verschwunden sein. Schließlich dürfte bei dem ein oder anderen einiges von den Crash-Diskussionen der vergangenen Tage übriggeblieben sein.

Das waren die Tops & Flops. Die gute Marktstimmung konnten heute adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) und ProSiebenSat.1 (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770) besonders gut nutzen. Beide DAX-Titel schossen zeitweise um mehr als 5 Prozent in die Höhe. Die adidas-Aktie profitierte unter anderem von einem positiven Analystenkommentar. Nachdem die Aktie des größten europäischen Sportartikelherstellers lange Zeit zu den absoluten Überfliegern in der ersten deutschen Börsenliga gehört hatte, verlor das Papier in der zweiten Jahreshälfte 2017 an Schwung. Nun soll die Kursrallye weitergehen. Allerdings wird dies schwierig, wenn sich das Gesamtmarkumfeld so unbeständig wie in den vergangenen Tagen präsentieren sollte.

Zu den größten Tages-Verlierern gehörte die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125), obwohl sich die Kranich-Airline mit der Gewerkschaft Ver.di auf einen neuen Tarifvertrag für das Bodenpersonal geeinigt hat. Offenbar sahen Investoren die mit der Tarifeinigung einhergehenden Lohnsteigerungen in Bezug auf die Gewinnsituation kritisch. Die Lufthansa-Aktie verlor zeitweise knapp 2 Prozent an Wert.

Das steht morgen an. Die Sitzungen der US-Notenbank Fed und der EZB werden von Anlegerseite regelmäßig sehr genau beäugt. Die Bank of England (BoE) genießt an den Finanzmärkten dagegen einen nicht ganz so hohen Stellenwert, trotzdem werden Investoren morgen insbesondere beim Inflationsbericht genau hinschauen. Darüber hinaus werden wie jeden Donnerstag die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht.

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