Bildquelle: Pressefoto © voestalpine AG

Der europäische Stahlmarkt verändert sich derzeit in hohem Maße. Der österreichische Branchenprimus und inzwischen zum Technologie- und Industriegüterkonzern gewandelte voestalpine-Konzern (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503) kann sich in diesem Umfeld klar absetzen. Die Linzer konnten nach neun Monaten im Geschäftsjahr 2017/18 ergebnisseitig bereits das Gesamtjahr 2016/17 übertreffen.

Der ATX-Konzern führte die starke Entwicklung vor allem auf den stärksten Konjunkturaufschwungs der letzten zehn Jahre zurück. „Der Konzern profitierte im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2017/18 von einer außerordentlich hohen Nachfrage aus seinen wichtigsten Kundensegmenten, allen voran der europäischen Automobilindustrie. In Verbindung mit permanenter Innovation und konsequenter Qualitätsoptimierung über unser gesamtes Produktportfolio ist es gelungen, bereits zum Abschluss des dritten Quartals ein operatives Ergebnis auf annähernd dem Niveau des gesamten Vorjahres zu erzielen“, so Konzernchef Wolfgang Eder.

In Zahlen ausgedrückt:

– 9-Monats-Umsatz steigt um 16,8 Prozent von 8,1 auf 9,5 Mrd. Euro
– Operatives Ergebnis (EBITDA) erreicht mit 1,41 Mrd. Euro (+32,5 Prozent) nach nur drei Quartalen annähernd das Niveau des gesamten Geschäftsjahres 2016/17 (1,54 Mrd. Euro)
– Betriebsergebnis (EBIT) verbessert sich im Jahresvergleich um 53,1 Prozent von 545 auf 835 Mio. Euro
– Ergebnis vor und nach Steuern jeweils um rund 60 Prozent über Vorjahresperiode

Ausführliche Zahlen finden sich im Online-Quartalsbericht.

Wichtig für jedes Unternehmen ist auch immer die Kapitalisierung. Hier kann voestalpine ein neues Rekordhoch beim Eigenkapital vermelden: per 31. Dezember 2017 lag es bei 6,3 Mrd. Euro. Damit sank auch die Gearing-Ratio (Nettofinanzverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital) von 61,2 Prozent per Ende Dezember 2016 auf 53,5 Prozent zum Jahresende 2017.

Wichtig für die Börse ist natürlich der Blick in die Zukunft. Hier richtet sich dier Fokus vor allem auf die Umsetzung einer Reihe strategisch wichtiger Großprojekte. Dazu gehören etwa der Hochlauf von neun Automobilkomponentenwerken auf drei Kontinenten, die Inbetriebnahme des weltweit modernsten Drahtwalzwerkes in Donawitz, die Vorbereitung einer umfassenden Erneuerung des Großhochofens in Linz oder der Projektstart des neuen Edelstahlwerkes in Kapfenberg. Die Tatsache, dass das operative Ergebnis trotz der mit diesen Projekten verbundenen Belastungen, insbesondere in Bezug auf Managementkapazität und Organisation, bereits zum dritten Quartal nahe an dem des Gesamtjahres 2016/17 liegt, untermauert die positiven Erwartungen für das Geschäftsjahr 2017/18 insgesamt:

„Da sich für das letzte Quartal 2017/18 aus heutiger Sicht Umsatzerlöse und operatives Ergebnis (EBITDA) in etwa auf dem Niveau des ersten Quartals bewegen sollten, bestätigt sich die bereits seit Beginn des Geschäftsjahres indizierte Erwartung einer im Vergleich zum Vorjahr deutlich positiven Entwicklung von Umsatz und Ergebnis“, so Eder.

voestalpine-Chart: boerse-frankfurt.de

FAZIT. Vor dem Hintergrund der aktuellen Zahlen und des positiven Ausblicks dürfte sich auch die voestalpine-Aktie weiterhin von ihrer freundlichen Seite zeigen. Unterstützt wird das gute Momentum durch den stetigen Nachrichtenfluss in Randbereichen, wie etwa der Dekarbonisierung der Stahlerzeugung oder der Mitarbeitermotivation.

Anleger, die vor diesem Hintergrund gehebelt von Kurssteigerungen der voestalpine-Aktie profitieren möchten, setzten beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie diesen Mini Future Bull (WKN: HU9K71 / ISIN: DE000HU9K719), auf der Long-Seite. Für Shorties – sollte es die geben – existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser Mini Future Bear (WKN: HW8EUR / ISIN: DE000HW8EUR1).

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Bildquelle: Pressefoto © voestalpine

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