Bildquelle: Pressefoto © Munich Re

Finanzvorstand Jörg Schneider rechnet für 2018 mit einem Gewinn für EUR 2-2,4 Mrd. Die Hurrikan-Serie im vergangenen Jahr sorgte für einen Preisanstieg im Schaden- und Unfallgeschäft. Daher bleibt die Dividende unverändert bei 8,60€, trotz des jüngsten Gewinneinbruchs von EUR 2,6 Mrd. im Jahr 2016 auf EUR 375 Mio. im Jahr 2017 , berichtet das Finanzportal Cash. Eine offizielle Gewinnprognose für 2018 wird erst in der Bilanzpressekonferenz am 15. März abgeben.

Vorläufige Zahlen des Geschäftsjahres 2017

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re (WKN: 843002 / ISIN: DE0008430026) erzielte 2017 ein operatives Ergebnis von EUR 1.241 Mio. (EUR 4.025 Mio. im Jahr 2016). Für 2017 ergab sich ein Steuerertrag von 298 Mio. € (2016: Steueraufwand von EUR 760 Mio.), vorwiegend aufgrund der Belastungen aus Naturkatastrophen. Die US-Steuerreform führte im 4. Quartal zu einer Entlastung von über EUR 70 Mio. Die Bedeckungsquote, blieb bei ca. 240%, berichtet der Konzern in seiner Pressemitteilung.

Katastrophenjahr 2017 wird zum teuersten Jahr der Versicherungsbranche

Laut Schätzungen richtete Sturmtief Frederike Schäden von EUR 1 Mrd. an, dürfte Munich Re aber weniger als EUR 100 Mio. kosten. Die Hurrikane in den USA und die Erdbeben in Mexiko führten jedoch zum teuersten Jahr in der Geschichte der Versicherungsbranche. Die Versicherer der Munich Re müssen mit Kosten für Naturkatastrophen von welweit ca. USD 135 Mrd. rechnen. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote stieg von 95,7% im Jahr 2016 auf 114,1% im Jahr 2017 und lag daher deutlich über der kritischen Grenze von 100%.

Nach einem jahrelangen Preisverfall stieg das Prämienniveau in der Schaden- und Unfall-Rückversicherung ab 2018 um 0,8% an. Dass die Preise jedoch nur moderat anstiegen, erklärte der Vorstand mit einem starken Wettbewerb. Trotzdem konnte im vergangenen Jahr Munich Re ihr Geschäftsvolumen um 19% auf EUR 9,9 Mrd. ausbauen und ihre Prämieneinnahmen um 0,5% auf EUR 49,1 Mrd. steigern…

 

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto © Munich Re

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