Märkte am Mittwoch: NVIDIA dominiert

Techwerte unter Druck | DAX zeigt sich etwas fester | Fresenius im Fokus

Bildquelle: markteinblicke.de

Die Wall Street legte am Dienstag erneut den Rückwärtsgang ein. Besonders im Fokus standen die zuletzt gehypten Techwerte, allen voran NVIDIA. Meldungen über den Aufbau eines Konkurrenten des KI-Darlings durch Softbank sorgten für schlechte Stimmung. Am heutigen Mittwoch ging es ähnlich weiter. Dabei gilt der heute Abend anstehenden Zahlenbekanntgabe beim KI-Darling. Der NASDAQ Composite verlor zuletzt 0,6 Prozent auf 15.542 Punkte an Wert. Der Dow Jones und der S&P 500 fielen um 0,2 Prozent auf 38.492 Punkte bzw. 4.967 Zähler.

Der Blick nach Asien

Der Hang Seng-Index in Hongkong legte um 1,6 Prozent auf 16.503 Punkte zu, angetrieben von Immobilien-, Technologie- und Gesundheitstiteln. Die Festlandindizes legten ebenfalls zu.

Der Nikkei 225 verlor 0,3 Prozent auf 38.262 Zähler, nachdem das Geschäftsvertrauen der japanischen Hersteller laut der Tankan-Umfrage im Februar auf -1 gesunken war, verglichen mit einem Wert von 6 im Vormonat. Dies ist der erste negative Wert seit April letzten Jahres.

So steht´s um den DAX 

Der DAX zeigte sich am Mittwoch oberhalb der 17.000er-Marke stabil. “Die Gefahr eines Kursrutsches darunter ist aber noch nicht gebannt. Unterstützungen würden sich dann an der 21-Tagelinie bei 16.948 zeigen und folgend bei 16.872 (Retracement) sowie 16.831 (Impulstief)”, heißt es bei Helaba. Zum Abend schloss der Leitindex bei 17.118,12 Punkten (+0,29 Prozent).

Zu den Tagesgewinnern zählten Siemens Energy, Mercedes-Benz und BMW. Der Gesundheitskonzern Fresenius stand angesichts der Aussicht auf ein stärkeres Ergebniswachstum im Jahr 2024 im Fokus. Die Verliererliste wurde von Siemens Healthineers, Symrise und Deutsche Börse angeführt.

So handeln Sie den DAX

Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Das Long-Szenario: Um neue Impulse auf der Oberseite freizusetzen, müsste der DAX unverändert oberhalb von 17.100 Punkten aus dem Handel gehen und den Re-Break mit einem Hochlauf an, besser noch über das aktuelle Rekordhoch aus der Vorwoche bei 17.198 bestätigen. Gelingt der Sprung auf eine neue Bestmarke jenseits der 17.200er-Schwelle, wäre der Weg dann wieder frei von weiteren Widerständen.

Das Short-Szenario: Auf der Unterseite richten sich die Blicke dagegen weiterhin auf die obere Begrenzung der Schiebezone mit dem Top vom 6. Februar bei 17.050 Zählern. Unterhalb dieser Haltelinie (hier gilt der Tagesschluss) dürfte die 17.000er-Barriere angesteuert werden. Finden die Kurse dort ebenfalls keine Unterstützung, müsste auf das Zwischenhoch vom 24. Januar bei 16.921 geachtet werden. Kommt es zu einem größeren Rücksetzer, sollte ein Test der breiten Auffangzone aus dem Tagestief vom 13. Februar bei 16.832, dem Tief vom 1. Februar bei 16.822, der 16.800er-Marke und der kurzfristigen 50-Tage-Linie (aktuell bei 16.791) einkalkuliert werden.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UL9E89 15.071,95 8,49 20,13 EUR
Turbo OS UL937J 15.729,64 12,57 13,59 EUR
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UH4F3Z 19.081,10 8,50 20,07 EUR
Turbo OS UM1RLG 18.426,89 12,59 13,56 EUR

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 21.02.2024, 7:00 Uhr

Die Datenlage an und abseits der Börse

Die Aufmerksamkeit wird sich heute im Wesentlichen auf das Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) richten, das am Abend veröffentlicht wird. Zudem steht das Verbrauchervertrauen in der Eurozone im Blick, das sich im Februar etwas verbessert hat.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2024 an der Frankfurter Börse