Bildquelle: markteinblicke.de

Die Zeit, als man auf eine Bewegung im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) um mehr als 100 Punkte oft tagelang warten musste, sind vorbei. Wenn man nun an einem Montag Morgen auf die DAX-Indikation zum Handelsstart blickt und bereits eine Veränderung um 150 Punkte sieht, weiß man, dass man sich im Februar des Jahres 2018 befindet. Am Freitag nachbörslich noch einmal unter die Marke von 12.000 Punkten geblickt, macht der DAX nun wieder Boden gut und liegt eine gute halbe Stunde nach dem Start mit rund 200 Punkten im Plus.

Vor der vergangenen Woche erlebte der S&P 500 Index (WKN: A0AET0 / ISIN: US78378X1072) für amerikanische Standardaktien 588 Tage ohne einen Rückgang um fünf Prozent. Eine so lange Zeit tiefer Volatilität gab es noch nie. Eine Rekordruhe am Markt. Die ist nun zu Ende. Die Volatilität sagt jedoch noch nichts über die übergeordnete Richtung des Marktes aus. Diese ist weiterhin aufwärts gerichtet.

In dieser Woche geht es nun vor allem um die Klärung der Frage, ob die Käufer, die am Freitag im Bereich der Ausverkaufstiefs vom Montag in den Markt gekommen sind, noch eins draufsetzen können. Da der Ausverkauf in der vergangenen Woche vor allem etwas mit der Angst vor Inflation und daraufhin steigenden Zinsen zu tun hatte, dürfte der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisdaten am Mittwoch eine besonders große Bedeutung zukommen.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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