Bildquelle: Pressefoto ProSiebenSat.1 Media SE

Was an der Börse hoch steigt, kann bekanntlich tief fallen. So lautet eine alte Börsenweisheit, die noch immer Gültigkeit hat. Erlebt hat dies beispielsweise das Papier von ProSiebenSat.1 (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770): Der Titel halbierte sich vom Hoch aus dem Herbst 2015 bis zum Tief im Herbst 2017. Die Gründe hierfür sind schnell erzählt: Die Werbewirtschaft setzt immer mehr auf die digitalen Dienste, da die zahlungskräftige Jugend längst ins Netz abgewandert ist und kaum noch vor einem klassischen TV-Gerät zu finden ist.

ProSiebenSat.1-Chart: boerse-frankfurt.de

Da hat es auch nicht geholfen, dass Ex-Vorstandschef Thomas Ebeling sein Portfolio an Internet-Unternehmen kontinuierlich erweiterte. Denn so schnell wie die Werbeerlöse im klassischen TV-Geschäft wegbrachen, konnten beispielswiese Verivox, Brille24, MyDays, weg.de, moebel.de Parship.de oder Amorelie.de gar nicht wachsen und schon gar nicht Gewinne erzielen. Und genau deshalb rutschte die ProSiebenSat.1-Aktie immer weiter ab…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto ProSiebenSat.1 Media SE

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