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Die Wahl in Italien am kommenden Sonntag wirft an den europäischen Aktienbörsen ihren Schatten voraus. Zu dieser politischen Unsicherheit gesellen sich die anhaltenden Gewinnmitnahmen an der Wall Street. Die Erholung an den Börsen dies- und jenseits des Atlantiks scheint für den Moment vorüber zu sein. Das Momentum am Aktienmarkt hat definitiv nach unten gedreht.

Es gab in den vergangenen Tagen immer Trends, die sich nach oben aufbauten, aber am Ende allesamt wieder verkauft wurden. Damit wurde deutlich, dass das Angebot an Aktien bei steigenden Kursen höher ist als die zusätzliche Nachfrage, die in den Markt kommt. Jetzt muss man abwarten, welches Tief für die Nachfrager nach Aktien tief genug sein wird.

Unter 12.390 Punkten ist der Deutsche Aktienindex nun mit einem aktiven Verkaufssignal versehen. Das dürfte zu einer Fortsetzung der genau vor vier Wochen gestarteten Korrektur führen, wenn diese Unterstützung nicht schleunigst zurückerobert werden kann.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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