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Der Deutsche Aktienindex testete heute das Ziel des großen Doppelbodens der Monate Oktober bis Januar bei 11.881 Punkten. Dort kann – wenn dieses Niveau nicht mehr unterschritten wird – ein doppelter Boden für einen neuen Anstieg entstehen – allerdings nur wenn die Wall Street mitspielt.

In New York bekommt die Börse jetzt die Kostenseite dessen präsentiert, was so viel Euphorie auslöste und die Kurse antrieb: Die Steuerreform und die Infrastrukturausgaben. Statt Handelsabkommen neu zu verhandeln, setzt die US-Regierung bis jetzt zumindest eher auf Abschottung und protektionistische Maßnahmen, bis hin zu einem Tweet des US-Präsidenten, indem Handelskriege gutgeheißen werden. Das verunsichert und hat die Volatilität wieder im großen Stil zurückkehren lassen.

Am Wochenende gibt es wegen der Parlamentswahl in Italien und der SPD-Abstimmung über die Große Koalition ein zusätzliches Risiko für Kurssprünge im DAX in beide Richtungen. Anleger sollten dies bei Positionen, die sie über das Wochenende halten möchten, beachten.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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