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Dass der Deutsche Aktienindex heute trotz der Angst vor einer politischen Hängepartie in Italien und der Furcht vor einem Handelskrieg diese scharfe Trendumkehr aufs Parkett legen konnte, gibt Grund zur Hoffnung. Dass der Markt die politische Unsicherheit nach der Wahl in Italien abschütteln konnte, zeigt, dass vieles der negativen Entwicklungen bereits in den Kursen enthalten war. Aufgrund der hohen Volatilität wäre es aber zu früh, deshalb nun gleich ein sicheres Signal für einen Boden abzuleiten. Der DAX hängt technisch nach wie vor in den Seilen.

Auch in den USA versuchen die Bullen, weitere Verluste zu vermeiden und einen Boden auszubilden. Unter dem Strich bleibt für die vergangenen zwei Handelstage damit aber nicht mehr übrig als eine Seitwärtsbewegung. Immer noch geht es dies- wie jenseitig des Atlantiks um die Frage, ob auf die Volatilitätsspitze im Februar eine neue Ausverkaufswelle folgt.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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