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Donald Trumps Handelsberater Navarro galt an der Wall Street wegen seines leidenschaftlichen Einsatzes für Strafzölle bereits als „Enfant terrible“. Dass jetzt der für Freihandel plädierende Wirtschaftsberater Gary Cohn das Weiße Haus verlässt, schürt die Angst, dass Navarro seinen Chef jetzt in einen Handelskrieg mit anderen Nationen drängen könnte.

Die Rally an der Wall Street wird getragen von hohem Gewinnwachstum. Den Großteil ihrer Gewinne machen die gelisteten Aktiengesellschaften aber nicht in den USA, sondern im Ausland. Jetzt greift die Angst um sich, dass neue Handelsschranken dieser Sache einen Riegel vorschieben könnten.

Aber diese berühmten politischen Börsen haben kurze Beine. Wenn es dem Deutschen Aktienindex heute gelingt, das gestrige Tagestief bei 12.100 Punkten zu überwinden, könnten sich die Kurse zunächst weiter stabilisieren. Andernfalls wäre wie in den letzten Tagen eine Aufgabe der Unterstützung von 11.881 Punkten eine schwere Niederlage der Bullen. An dieser Unterstützung gab es seit dem Ausverkauf immer wieder beherzte Käufe von Investoren.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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