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Die anhaltenden Diskussionen um einen möglichen Handelskrieg sorgten dafür, dass der DAX einen schwachen Auftakt in den heutigen Mittwochhandel verbuchte. Allerdings beruhigten sich Investoren am deutschen Aktienmarkt auch wieder und begannen neuen Mut zu schöpfen.

Das war heute los. Für den DAX ging es zeitweise um rund 0,7 Prozent nach unten. Dabei konnte die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkte denkbar knapp verteidigt werden. Dieser kleine Erfolg dürfte zu der darauffolgenden deutlichen Kurserholung im wichtigsten deutschen Börsenbarometer beigetragen haben. Trotzdem dürfen sich Anleger nicht zu sicher fühlen. Das Thema Handelskrieg dürfte uns noch eine Weile beschäftigen.

Das waren die Tops & Flops. Der größte DAX-Überflieger war heute im wahrsten Sinne des Wortes die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125). Das Papier profitierte von einem positiven Analystenkommentar und hob zeitweise um deutlich mehr als 4 Prozent ab. Endlich, dürften sich viele Investoren gesagt haben. Nachdem die Lufthansa in 2017 noch die mit Abstand beste DAX-Performance hinlegen konnte, sah es in 2018 bislang noch nicht so rosig aus.

Mit Rekordzahlen konnte daneben der Logistikkonzern Deutsche Post (WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004) aufwarten. Da 2017 mit über 1,3 Milliarden Paketen ein neuer Bestwert erreicht wurde, stiegen auch Umsatz und Ergebnis deutlich an. Anleger dürfen sich in der Folge mit einer um 10 Cent auf 1,15 Euro je Aktie erhöhten Dividende freuen.

Unter den größten DAX-Verlierern waren heute Automobilwerte zu finden. Die Volkswagen-Aktie (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) verlor in der Spitze rund 2 Prozent an Wert. Offenbar hörten es Anleger gar nicht gerne, dass US-Präsident Donald Trump im Zuge eines möglichen Handelsstreits höhere Zölle für die Einfuhr von Autos in Aussicht stellte.

Das steht morgen an. Das Highlight des morgigen Handelstages dürfte in Sachen Konjunkturnachrichten das Ergebnis der EZB-Sitzung sein. Bisher war es klar, dass die Notenbank die Anleihenkäufe im Herbst dieses Jahres beenden würde, während die Leitzinsen noch lange danach auf ihrem derzeitigen Rekordtief verbleiben sollten. Wir dürfen gespannt sein, ob sich die Erwartungen der Marktteilnehmer an die Maßnahmen der europäischen Währungshüter nach der morgigen Sitzung ändern werden. Daneben dürfte auch die Bekanntgabe des Auftragseingangs in der deutschen Industrie für den Monat Februar von Interesse sein, während am Nachmittag wie jeden Donnerstag die wöchentlichen US-Arbeitslosenzahlen vermeldet werden.

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