Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, zeigte sich heute von seiner geldpolitisch zahmen Seite. Und auf ähnlich moderate Töne schießen sich die Börsen jetzt auch hinsichtlich Trumps Zollvorhaben ein.

Dass der US-Präsident Mexiko und Kanada von den neuen Regelungen befreien will, würde zwar die Situation für den Rest der Welt nicht verbessern. Aber es ist ein Signal dafür, dass Bewegung in der Diskussion ist und das letzte Wort noch nicht gesprochen sein dürfte.

Das half dem Deutschen Aktienindex heute auf die Sprünge. Dass der Index gestern von der 12.000-Punkte-Marke wieder nach oben abgeprallt ist und jetzt versucht, die Hochs vor der letzten Korrektur zu knacken, ist ein positives Zeichen. Die Hürde, die es für die Bullen jetzt zu überwinden gibt, liegt bei 12.390 Punkten.

Morgen wird der Bullenmarkt an der Wall Street neun Jahre alt. Ein Fallenlassen der protektionistischen Maßnahmen wäre wohl das beste Geburtstagsgeschenk, das Trump den Börsen machen könnte.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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