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Nach den gestrigen Kurszuwächsen war am heutigen Freitag im DAX offenbar ausruhen angesagt. Trotz der Bekanntgabe wichtiger Konjunkturdaten verlief der Handelstag überraschend unaufgeregt. 

Das war heute los. Zum Wochenabschluss pendelte das wichtigste deutsche Börsenbarometer um den Vortagesschluss. Weder die Bullen noch die Bären konnten sich entscheidend durchsetzen. Die Sorgen vor einem Handelskrieg sind nach der gestrigen Ankündigung von Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte durch US-Präsident Donald Trump nicht verschwunden. Dafür sind die Ängste vor zu schnell steigenden US-Leitzinsen nach der Bekanntgabe der neuesten US-Arbeitsmarktdaten weniger geworden.

Das hat überrascht. Für den Monat Februar meldete die US-Regierung in der heimischen Wirtschaft 313.000 neue Stellen. Marktexperten hatten laut Dow Jones Newswires im Schnitt gerade einmal mit einem Plus von 205.000 neuen Arbeitsplätzen gerechnet. Die Erholung am US-Arbeitsmarkt schreitet also weiter voran. Während die Arbeitslosenquote wie auch im Vormonat bei 4,1 Prozent lag, fielen die Lohnzuwächse dieses Mal nicht ganz so stark aus, so dass die Marktturbulenzen, anders als im Januar, ausblieben. Die Sorgen vor einer hohen Inflation und weiteren Leitzinserhöhungen der Fed nahmen somit ab.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte heute unter anderem der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck (WKN: 659990 / ISIN: DE0006599905) überzeugen. Die Merck-Aktie legte in der Spitze rund 2,5 Prozent an Wert zu und rehabilitierte sich für die gestrigen Kursverluste, als Anleger enttäuscht auf einen Rückgang beim 2017er-EBITDA reagiert hatten.

Im Gegensatz dazu erlebte die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) einen enttäuschenden Tag. Die Anteilsscheine der Kranich-Airline verloren zeitweise rund 6 Prozent an Wert. Lange Zeit tendierten die Papiere im Plus. Doch dann kam die Veröffentlichung der Februar-Verkehrszahlen. Zwar wurden mehr Passagiere befördert, Anleger zeigten sich jedoch mit der Preisentwicklung unzufrieden.

Das steht in der kommenden Woche an. Am Montag werden keine marktbewegenden Konjunkturnachrichten veröffentlicht. Dafür wird es am Dienstag mit der Bekanntgabe neuer US-Inflationsdaten umso interessanter. Vor allem im Hinblick auf die weiteren Maßnahmen der Notenbank Fed. Am Mittwoch sind die deutschen Verbraucherpreise an der Reihe, während in den USA die Einzelhandelsumsätze für den Monat Februar veröffentlicht werden. Am Donnerstag folgen wie gewohnt die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten.

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