Bildquelle: markteinblicke.de

Der US-Arbeitsmarkt sendet ein extremes Signal der Stärke. Entfachen Trumps Steuersenkungen einen neuen Boom?

Auf dem US-Arbeitsmarkt wurden im Februar deutlich mehr neue Stellen geschaffen als erwartet. Die Zahl der zusätzlich geschaffenen Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft belief sich saisonbereinigt auf 313.000, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Die Volkswirte hatten nur mit 204.000 neuen Stellen in der größten Volkswirtschaft der Welt gerechnet.

Auch die Entwicklung in den beiden Vormonaten verlief besser als gedacht. Insgesamt wurde die Zahl der neuen Stellen in Dezember und Januar um 54.000 nach oben revidiert. Den aktualisierten Angaben zufolge wurden im Dezember 175.000 und im Januar 239.000 neue Stellen geschaffen.

Die separat ermittelte Arbeitslosenquote blieb im Februar konstant bei 4,1 Prozent. Hier war ein Rückgang auf 4,0 Prozent erwartet worden. Die Arbeitslosenquote liegt weiter auf dem tiefsten Stand seit Dezember 2000.

Grafik: GodmodeTrader.de

Die Stundenlöhne legten im Februar um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat zu. Hier war ein Anstieg um 0,2 Prozent erwartet worden, nach einem Plus von 0,3 Prozent im Vormonat.

Die US-Arbeitsmarktdaten senden ein extremes Signal der Stärke. Obwohl sich die US-Wirtschaft bereits in der Nähe der Vollbeschäftigung befindet, wurden im Februar so viele neue Stellen geschaffen wie seit rund zwei Jahren nicht mehr. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dafür auch die von US-Präsident Trump durchgesetzten Steuerentlastungen verantwortlich sind. Gleichzeitig dürfte der Inflationsdruck gering bleiben, wie der geringe Anstieg bei den Stundenlöhnen zeigt. Hohes Wachstum, niedrige Inflation: Bessere Rahmenbedingungen für die Aktienmärkte sind nicht denkbar.

Autor: Oliver Baron, Redakteur bei GodmodeTrader.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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