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Nach einem starken Auftakt in den heutigen Montaghandel ging dem DAX später ein wenig die Puste aus. Allerdings gilt es festzuhalten, dass Anleger offenbar deutlich weniger Angst vor höheren Zinsen, einer anziehenden Inflation oder einem Handelskrieg verspüren als noch vor wenigen Tagen. 

Das war heute los. Der jüngste US-Arbeitsmarktbericht hatte am Freitag an der Wall Street für ein Stimmungshoch gesorgt. Davon profitierte zu Beginn der neuen Woche auch der DAX. Für das wichtigste deutsche Börsenbarometer ging es zeitweise um fast 1 Prozent in die Höhe. Damit setzt sich die Erholung fort, nachdem die Märkte Anfang Februar von den Inflations- und Zinsängsten sowie später von den Diskussionen rund um einen möglichen Handelskrieg durcheinandergewirbelt wurden.

Das waren die Tops & Flops. Die Bühne gehörte heute den Energiekonzernen RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) und E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999). Beide Unternehmen möchten den deutschen Energiemarkt neu ordnen und zu diesem Zweck innogy (WKN: A2AADD / ISIN: DE000A2AADD2) untereinander aufteilen. Der RWE-Anteil von fast 80 Prozent an innogy soll an E.ON gehen, während RWE im Gegenzug zum Beispiel eine Beteiligung an E.ON erhält und weite Teile des E.ON Geschäftes mit Erneuerbaren Energien übernehmen wird. Anleger zeigten sich geradezu begeistert. Für die RWE-Aktie ging es deshalb in der Spitze um etwas mehr als 14 Prozent in die Höhe. Die E.ON-Aktie legte zeitweise etwas mehr als 7 Prozent an Wert zu.

Weniger erfreulich lief der heutige Tag für die ProSiebenSat.1-Aktie (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770). Ein wenig optimistischer Analystenkommentar sorgte für ein zwischenzeitliches Kursminus von etwas mehr als 2 Prozent.

Das steht morgen an. Aus den USA erwartet uns die Bekanntgabe neuer Inflationsdaten. Diese sind vor allem im Hinblick auf die weiteren Maßnahmen der Notenbank Fed interessant. Allerdings haben die jüngsten Arbeitsmarktdaten und vor allem der lediglich moderate Lohnanstieg im Februar die jüngsten Inflations- und Zinssorgen der Anleger weniger werden lassen.

RWE, E.ON und innogy haben bereits heute für Aufsehen gesorgt. Morgen wird RWE außerdem seine Bilanzpressekonferenz abhalten, so dass sich Anleger auch in Sachen Neuordnung des deutschen Energiemarktes Neuigkeiten erhoffen dürfen. Die Jahrespressekonferenz bei Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) dürfte ebenfalls von Interesse sein.

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