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Der Deutsche Aktienindex hat jetzt die beiden kommenden Wochen nicht nur zwei, sondern drei Stunden Einfluss durch den Haupthandel an der Wall Street, da in den USA bereits auf die Sommerzeit umgestellt wurde. Nach wie vor dreht sich hierzulande alles um die 12.390-Punkte-Marke. Ein erneutes Abtauchen des Leitindex darunter würde die technische Situation wieder eintrüben.

Es gilt jetzt als fast absolut sicher, dass die US-Notenbank in diesem Monat noch die Zinsen anheben wird. Aber die jüngsten Wirtschaftszahlen deuten nicht darauf hin, dass die befürchtete Beschleunigung der geldpolitischen Straffung wirklich kommt.

Anleger sollten jetzt die Währungsseite im Blick behalten. Der Euro bastelt gegenüber dem US-Dollar an einem Trendwendemuster, das – sollte es aufgehen – eine mehrmonatige Dollar-Rally bringen könnte. Das wäre genau das, was die europäischen Börsen inklusive des DAX brauchen, um sich weiter zu stabilisieren. Denn dadurch würde der vielleicht aufkommende Inflationsdruck durch die starke Konjunkturlage über sinkende Importpreise kompensiert. Also ein starker Dollar wäre in dieser Situation gut für die Wall Street und den DAX.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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