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Der Begriff „Verfall“ mit Hinweis auf den sogenannten Hexensabbat am Freitag, an dem Terminkontrakte wie Futures und Optionen verfallen, bekommt beim Blick auf den Deutschen Aktienindex nach dem gestrigen schwachen Tag eine völlig neue Bedeutung. Technisch ist der Index unter 12.390 Punkten nun wieder bereit für noch tiefere Kurse. Jetzt müssen die Bullen unter Beweis stellen, dass sie die 12.000-Punkte-Marke erneut verteidigen können, sonst sind auch neue Jahrestiefs nur eine Frage der Zeit.

Die Vereinigten Staaten haben Inflation, aber nicht so viel, dass das für die Märkte sonderlich beunruhigend wäre. Die Angst, dass die US-Notenbank die Zinsen häufiger als wie avisiert, drei Mal in 2018, anheben wird, geht zurück. Das Risiko dafür wird nur noch mit 32 Prozent bemessen, nach 35 Prozent noch Anfang der Woche. Dazu trugen auch die Daten zum Verbrauchervertrauen bei, die wie erwartet ausgefallen sind.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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