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Das Weiße Haus ist in wöchentlichen Rhythmus mal Verbündeter, mal Gegner und als Letzterer verantwortlich für die steigende Volatilität an den Aktienmärkten. Jetzt ist zwar die Angst vor einer Zinsanhebungsorgie der Notenbanken durch schwächere Inflationsdaten gebannt worden. Aber just zu diesem Zeitpunkt kehrt die Unsicherheit über das Stühlerücken im Weißen Haus wieder zurück.

Es gilt als sicher, dass die amerikanische Notenbank bei ihrer nächsten Sitzung in einer Woche an der Zinsschraube drehen wird. Viele haben jetzt aber die Hoffnung, dass die Zentralbanker die hohe Erwartungshaltung künftiger Zinsschritte ein wenig aus dem Markt nehmen werden.

An der Frankfurter Börse bleibt es indes dabei: Auch wenn der Deutsche Aktienindex heute wieder auf Erholungskurs eingeschwenkt ist, unter 12.390 Punkten gilt der Index aus technischer Sicht weiter angeschlagen.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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