Märkte am Montag: KI-Lieblinge melden sich zurück

DAX startet Erholungsversuch | US-Inflationsdaten im Fokus

Bildquelle: markteinblicke.de

Die US-Aktienmärkte schlossen die vergangene Börsenwoche sehr unterschiedlich ab. Am heutigen Montag unternahmen insbesondere die Tech- und KI-Werte einen Erholungsversuch. Zuletzt notierte der S&P 500 0,3 Prozent im Plus bei 4.981 Punkten.

Der Dow Jones Industrial Average gewann 0,1 Prozent auf 38.026 Zähler hinzu, während der NASDAQ Composite um 0,3 Prozent auf 15.331 Punkte klettern konnte. In dieser Woche geht es zudem um die anziehende Berichtssaison sowie neueste US-Inflationsdaten.

Der Blick nach Asien

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am Montag erholt, obwohl wichtige Leitzinsen in China für einjährige und fünfjährige Kredite unverändert bei 3,45 bzw. 3,95 Prozent geblieben sind. Während der japanische Nikkei 225 1,0 Prozent auf 37.438 Punkte hinzugewann, legte der Hongkonger Hang Seng Index zuletzt 1,8 Prozent auf 16.509 Zähler zu. Dagegen verzeichneten die chinesischen Festlandbörsen leichte Verluste.

So steht´s um den DAX

Der DAX unternahm am Montag einen Erholungsversuch, nachdem er zum Ende der Vorwoche im Korrekturmodus geblieben war. Zuletzt lag das Plus bei 0,70 Prozent auf 17.860,80 Zähler. Zu den Gewinnern zählten in der Spitzengruppe vor allem Bayer, Qiagen und Henkel. Die größten Verluste waren bei RWE, Daimler Truck und Zalando zu beobachten.

Der Blick auf die technische Situation signalisiert laut Einschätzung der Helaba-Analysten jedoch, dass das Erholungspotenzial beschränkt ist. „Die Indikatoren stehen mehrheitlich auf Verkauf und nun wurde auch die 55-Tagelinie erstmals temporär unterschritten. Eine Ausdehnung der Korrektur bis zum 61,8 %-Level bei 17.494 Punkten sollte nicht ausgeschlossen werden, auch wenn die relative Ruhe im Konflikt Iran-Israel vom Wochenende zunächst einen leicht freundlichen Start in die Woche begünstigt“, heißt es in ihrer Analyse

So handeln Sie den DAX

Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Das Long-Szenario: Kann der Index wieder zulegen, müssten die Notierungen zunächst über den kurzfristigen GD50 (17.760 Punkten) sowie das Tageshoch vom Mittwoch bei 17.908 Zählern steigen und anschließend auch die 18.000er-Barriere zurückerobern. Gelingt der Ausbruch, sollte es zur Bestätigung (und per Tagesschluss) über das Verlaufstief vom 5. April bei 18.088 gehen. Oberhalb des Tops vom 21. März bei 18.180 und des Tagestiefs vom 2. April bei 18.276 hätten die Notierungen dann Platz für einen Sprint an das aktuelle Allzeithoch bei 18.567 Punkten.

Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung kann der erste Halt jetzt am Tief vom Dienstag bei 17.714 Zählern angetragen werden. Darunter würde das neue April-Tief bei 17.627 mit dem Zwischentief vom 7. März bei 17.619 Punkten eine Haltezone bilden, wobei nur wenig tiefer (17.601) auch das kleine Gap vom 29. Februar geschlossen werden könnte. Die nächsten charttechnisch relevanten Unterstützungen wären dann an der mittelfristigen 100-Tage-Linie und am Verlaufshoch vom 16. Februar bei 17.198 zu finden.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UL93ZF 15.686,06 8,66 20,47 EUR
Turbo OS UM2EU6 16.340,92 12,71 13,95 EUR
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UM258F 19.763,51 8,66 20,46 EUR
Turbo OS UM3QBT 19.106,06 12,74 13,91 EUR

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 22.04.2024, 7:00 Uhr

Die Datenlage an und abseits der Börse

Die Themen Leitzinsen und Inflation beschäftigen Marktteilnehmer seit geraumer Zeit. In dieser Woche wird daher der Blick auf den neuesten Deflator der privaten US-Konsumausgaben besonders interessant. Die PCE-Daten werden am Freitag veröffentlicht.

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Die Handelszeiten 2024 an der Frankfurter Börse