Bildquelle: Pressefoto Covestro

Aufgrund seines hohen Börsenwerts und des Orderbuchumsatzes hat sich Covestro (WKN: 606214 / ISIN: DE0006062144) für den DAX qualifiziert. Seit Oktober 2015 notierte die Aktie im MDAX. ProSiebenSat.1 (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770) muss dafür seinen Platz im DAX räumen. Dessen Aktie ist nach einem kritischen Bericht von Viceroy unter Druck geraten.

Die Deutsche Börse berichtete am Montagabend, dass sich der Kunststoffhersteller aufgrund des hohen Börsenwerts und Orderbuchumsatzes für den deutschen Leitindex qualifiziert hat. Dessen Aktie notierte bislang seit Oktober 2015 im MDAX. Die Aufnahme wird durch ein beschleunigtes Beitrittsverfahren („fast entry“) zum 19. März wirksam, berichtet das Handelsblatt.

Herausragendes Geschäftsjahr 2017, positive Prognose für 2018

Im Geschäftsjahr 2017 legte Covestro einen Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr von 18,8% auf EUR 14,1 Mrd. Der operative Gewinn (EBIT) verbesserte sich um 70,6% auf EUR 3,4 Mrd im Vergleich zum Vorjahr., während sich das Konzernergebnis von EUR 795 Mrd. auf EUR 2,0 Mrd. mehr als verdoppeln konnte. Aufgrund des stabilen Wachstums in den Hauptabnehmerbranchen (Automobil, Bauwirtschaft, Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie, sowie Elektro-und Elektronikbranche) und der aktuellen Konjunkturprognosen, rechnet Covestro mit einem positiven Ausblick für 2018, berichtet der Werkstoffhersteller in seinem Pressebericht.

Dieser Erfolg lässt sich durch eine höhere Nachfrage nach hochwertigen Kunststoffen begründen. Zudem hat eine vorteilhafte Marktkonstellation, die die Margen in den Segmenten von Covestro, den Kunststoffen Polycarbonat und Polyurethane, auf ein Höchststand getrieben. Der Kunststoffspezialist ist in beiden Segmenten Weltmarktführer. Folglich wird die Dividende von EUR 1,35 auf EUR 2,20 je Aktie angehoben. Dennoch bleibt der weitere Verlauf abzuwarten.

ProSiebenSat.1 muss den DAX verlassen

ProSiebenSat.1 muss dafür seinen Platz im DAX räumen und wechselt in den MDAX. Das selbsternannte Analysehaus Viceroy Research behauptete in einer kritischen Studie, dass dessen Gewinne aufgebläht wären und dass massive Abschreibungen erwartet werden. Mit ihrer Short- Seller-Attacke setzen sie auf Kursverluste, um so Gewinne zu erzielen. Das Medienunternehmen teilte jedoch mit, dass die Vorwürfe unbegründet seien und die Realität verzerrten. Trotzdem belastete dies den Kurs, der vorrübergehend um 8,3% ins Minus fiel, auf den niedrigsten Stand seit Anfang Dezember 2017…

 

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto Covestro

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