Märkte am Dienstag: DAX zeigt sich fest

US-Börsen weiter auf Erholungskurs | Anleger blicken auf Tesla

Bildquelle: markteinblicke.de

Trotz einer dünnen Nachrichtenlage auf der Konjunkturseite zeigten sich die US-Börsen zu Beginn der neuen Handelswoche erholt. Am Dienstag geht die Erholung weiter.

Der NASDAQ Composite verzeichnete zuletzt Kursgewinne von 1,4 Prozent auf 15.669 Punkte, während der S&P 500 um 1,0 Prozent auf 5.061 Zähler zulegen konnte. Im Dow Jones lag das Plus bei 0,5 Prozent auf 38.430 Punkte.

Während Anleger auf weitere Inflationsdaten warten, die zum Ende der Woche vorgelegt werden, liegt der Fokus auf der Berichtssaison. In dieser Woche werden einige Tech-Größen ihre Zahlen vorlegen.

Der Blick nach Asien

Die asiatischen Märkte zeigten sich am Dienstagmorgen weitgehend erholt. Der japanische Nikkei 225 kletterte um 0,3 Prozent auf 37.552 Punkte. In der Region lag der Fokus auf einigen Einkaufsmanagerindizes aus Japan, Indien und Australien.

So steht´s um den DAX

Nach einem soliden Wochenstart zeigte sich der DAX am Dienstag weiter erholt. Das Plus lag am Abend bei 1,55 Prozent auf 18.137,65 Punkte. Die größten Zuwächse verzeichnete an der Indexspitze Sartorius, dahinter folgte SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) mit einem Plus von zeitweise 5 Prozent, nachdem der Softwarekonzern Ergebnisse zum ersten Quartal 2024 präsentiert hatte. Am Indexende waren allen voran VW, Symrise und Henkel zu finden.

Die Analysten bei der Helaba verweisen jedoch trotzdem darauf, dass sich an der schwierigen technischen Lage wenig verändert habe. „Zwar liegt der DAX weiterhin oberhalb der 55-Tagelinie (17.701), die Indikatoren sind aber mehrheitlich als belastend einzustufen. Korrekturrisiken bleiben unseres Erachtens bestehen und so sollte das 61,8 %-Level bei 17.494 nicht aus den Augen verloren werden“, heißt es weiter.

So handeln Sie den DAX

Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Das Long-Szenario: Nach der Rückkehr über die 50-Tage-Linie sollten die Notierungen jetzt auch über das Tageshoch vom vergangenen Mittwoch bei 17.908 ausbrechen. Oberhalb dieses Levels müsste es dann – idealerweise per Tagesschluss – über die 18.000er-Barriere gehen. Zur Bestätigung sollte anschließend allerdings auch das Verlaufstief vom 5. April bei 18.088 überboten werden, um einen Anstieg an das Top vom 15. April bei 18.192 und das Tagestief vom 2. April bei 18.276 lancieren zu können. Darüber könnte sich ein Sprint an das aktuelle Allzeithoch vom Monatsanfang bei 18.567 entwickeln.

Das Short-Szenario: Auf der Unterseite hat sich der GD50 (aktuell bei 17.778) jetzt wieder bei den Unterstützungen einsortiert. Darunter sollte das Tief vom vergangenen Dienstag bei 17.714 stützend wirken. Die nächsten Haltestellen wären dann am bisherigen April-Tief bei 17.627 und dem Zwischentief vom 7. März bei 17.619 zu finden. Im Anschluss könnte es zu einer größeren Korrektur in Richtung 100-Tage-Linie (aktuell bei 17.233 Punkten) kommen.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UL9DEF 15.829,26 8,49 21,13 EUR
Turbo OS UL9YB4 16.512,25 12,51 14,34 EUR
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UL7WA7 20.046,16 8,48 21,15 EUR
Turbo OS UM31RX 19.359,61 12,54 14,30 EUR

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 23.04.2024, 7:00 Uhr

Die Datenlage an und abseits der Börse

Am Nachmittag schauten Anleger in den USA auf die neuesten S&P Flash-PMIs, während hierzulande bereits am Vormittag eine Reihe europäischer Einkaufsmanagerindizes analysiert werden. Darüber hinaus geht es mit der Berichtssaison rasant weiter. Heute Abend steht vor allem Tesla (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014) im Fokus.

Beim Elektroautobauer lag die Zahl der produzierten Autos im ersten Quartal deutlich über der Zahl der Auslieferungen. Die Lagerbestände müssen nun mit weiteren hohen Rabatten abgebaut werden, was sich auf die Gewinne und den Free Cashflow negativ ausgewirkt haben dürfte. Nach US-Börsenschluss erfahren wir mehr. Daneben werden aber auch viele weitere interessante Quartalsberichte veröffentlicht.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2024 an der Frankfurter Börse