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An den Märkten passiert aktuell so viel Wichtiges gleichzeitig, dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten. Die Stabilisierung der Kurse in New York ist zwar ein gutes Zeichen. Aber es hält sich hartnäckig der Verdacht, dass die Verkäufe damit noch nicht ihr Ende gefunden haben.

Viele Anleger gehen jetzt mit der Angst ins Wochenende, dass sich die Abwärtsbewegung in der kommenden Woche fortsetzen wird, zumal der Deutsche Aktienindex heute unter der magischen 12.000-Punkte-Marke geschlossen hat.

Es macht aber derzeit keinen Sinn, von einem Blutbad zu sprechen oder andere Superlative zu verwenden, um die Verluste zu beschreiben. Vielmehr hat der DAX bislang nicht einmal 15 Prozent seiner Gewinne des Anstiegs seit dem Jahr 2009 eingebüßt. Hier kann man beileibe nicht von dramatischen Kursverlusten sprechen.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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