Bildquelle: © Jungfraubahnen 2017

Fast alle Konzerne des Swiss Market Index (SMI) haben mittlerweile ihre Geschäftszahlen für 2017 vorgelegt. Wir möchten einige dieser Titel etwas genauer unter die Lupe nehmen und die Jahreszahlen vorstellen.

Nestlé stärker als erwartet

Nestlé (WKN: A0Q4DC / ISIN: CH0038863350) wuchs im abgelaufenen Geschäftsjahr schwächer als erwartet. Sowohl der Umsatz als auch das operative Ergebnis konnten gesteigert werden, blieb aber jeweils hinter den eigenen Erwartungen zurück. Das operative Ergebnis erhöhte sich 2017 um 2,9% auf etwa 14,7 Mrd. CHF gegenüber dem Vorjahr. Das Geld will Nestlé dazu nutzen, um durch Umstrukturierungen und Unternehmenszukäufe das Wachstum zu beschleunigen.

Roche und Novartis können mit Umsatzwachstum überzeugen

Sowohl Roche (WKN: 855167 / ISIN: CH0012032048) als auch Novartis (WKN: 904278 / ISIN: CH0012005267) konnten ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr steigern. Bei Novartis stieg der Umsatz auf etwa 49,1 Mrd. USD (48,5 Mrd. USD im Vorjahr) und bei Roche auf etwa 53,3 Mrd. CHF (50,5 Mrd. CHF im Vorjahr). Der Konzern-Gewinn von Novartis konnte dabei überzeugen und stieg um etwa 15 Prozent auf 7,7 Mrd. USD gegenüber dem Vorjahr. Bei Roche war die Stimmung hier etwas gedämpft, was daran liegen könnte, dass der Pharmagigant ein Minus von 9 Prozent zu verzeichnen hatte. Der Gewinn sackte auf 8,8 Mrd. CHF von zuvor 9,7 Mrd. CHF in 2016 ab.

Großbanken zeigen sich eher verhalten

Die beiden Großbanken UBS (WKN: A12DFH / ISIN: CH0244767585) und Credit Suisse (WKN: 876800 / ISIN: CH0012138530) wiesen für 2017 Verluste aus. Dies könnte allerdings an der Neubewertungen im Zuge der US-Steuerreform rühren. Im operativen Geschäft schnitt die Credit Suisse allerdings besser ab, als der Konkurrent UBS. Insbesondere in den beiden Sparten Investmentbanking und Vermögensverwaltung lag die Credit Suisse gegenüber der UBS vorne. Doch auch die Credit Suisse sieht sich immer noch mit aktuellen Problemen konfrontiert. Die besonders tiefe Kapitalisierung macht der Bank hier zu schaffen.

Versicherer kämpfen mit hohen Rückstellungen für Naturkatastrophen

Zurich (WKN: 579919 / ISIN: CH0011075394) hat für das Jahr 2017 einen Gewinn von 3,0 Mrd. USD eingefahren. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang von etwa 6 Prozent. Das operative Ergebnis brach sogar um 15 Prozent auf etwa 3,8 Mrd. USD ein. Die Gründe hierfür sieht das Unternehmen in einer neuen Steuerregelung in Großbritannien, diversen Naturkatastrophen wie beispielsweise Hurrikane Harvey und Irma, sowie Restrukturierungsmaßnahmen die das Ergebnis drückten…

 

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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