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Die Stimmung ist zum Start in die neue Handelswoche erklärt negativ. Das aber ist genau die Chance für die Märkte, jetzt einen Boden auszubilden. Wenn jeder weiter fallende Kurse erwartet, kommt es an der Börse oft genau andersherum.

Das ist auch der Strohhalm, an den sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt im Bereich des DAX von 11.700 bis 11.900 Punkten jetzt klammern müssen. Gelingt es dem Index, auf diesem Niveau wieder Käufer anzulocken, die den Markt im Februar bereits nach oben bewegten, könnte jetzt ein Dreifachboden entstehen – andernfalls aber droht ein neuer Ausverkauf.

Die amerikanische Handelspolitik versucht China zum schnelleren Abbau von Überkapazitäten in der Rohstoffproduktion und zum Ende des Technologietransfers als Teil des Marktzutritts zu bewegen. Ob das klappen wird oder ob sich Peking und Washington von nun an gegenseitig mit handelspolitischem Wettrüsten hochschaukeln, wird die Richtung der Börsen maßgeblich prägen.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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