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Mit geringem Handelsvolumen ging es am Aktienmarkt vorgestern hoch mit den Kursen, unter hohem Volumen gestern runter. Das bedeutet, dass es mehr Volumen braucht, den Index nach unten zu bewegen, als ihn steigen zu lassen. Das ist für den Moment ein Hinweis auf sehr hohes Kaufinteresse im Bereich der Februar-Tiefs.

Die großen Probleme fangen dies- und jenseits des Atlantiks dann an, wenn sich die Käufer auf diesem Niveau plötzlich dazu entscheiden, ihre Aktivität einzustellen. Die negative Nachrichtenlage haben wir bereits. Die Käufer aber lassen sich davon bis jetzt nicht sonderlich beeindrucken.

Bis es sich diese Käufergruppe anders überlegt, gilt der Bereich im Deutschen Aktienindex zwischen 11.700 und 11.800 Punkten als der Damm, der den DAX vor einem weiteren Ausverkauf schützt. Die Verkaufswellen waren bis jetzt nicht in der Lage, diesen Damm zu brechen. Jetzt gilt es, Nerven zu bewahren. Denn sollten die Stopp-Orders unter 11.695 Punkten gerissen werden, könnte es zu einem erneuten empfindlichen Ausverkauf im DAX kommen. Anderenfalls stehen uns ein Dreifachboden und eine weitere Stabilisierung ins Haus.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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