Bildquelle: Pressebild Spotify

Wer den Börsengang von Spotify (SPOT) verstehen will, muss in die Vergangenheit blicken.

2016 war der Musikstreamingdienst ein wenig klamm, wie das so ist bei Start-ups und besorgte sich am Kapitalmarkt mit einer Wandelanleihe eine Milliarde Dollar. Die Bedingungen (aufgelegt von Goldman Sachs) haben es in sich: Der Nominalzins beträgt zu Beginn fünf Prozent und steigt alle sechs Monate um einen Prozentpunkt an, bis Spotify an die Börse geht oder zehn Prozent erreicht sind. Die Zinsen werden Spotify dabei gestundet und somit kumuliert. Sollte Spotify irgendwann mal an der Börse notiert sein – am 3. April 2018 wird es wohl soweit sein – dann können die Gläubiger Schulden in Aktien mit 20 Prozent Discount wandeln (tauschen). Der Rabatt erhöht sich alle sechs Monate um 2,5 Prozentpunkte, wenn der Börsengang nicht innerhalb eines Jahres erfolgt. Jetzt nach zwei Jahren kommt damit ein satter Abschlag auf den Normalpreis zustande.

Nun hat Spotify den Weg einer Direktplatzierung (DPO – Direct Public Offering) von Aktien beim Gang an die Börse gewählt…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressebild Spotify

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