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DAX-Anleger müssen sich derzeit mit relativ wenig begnügen. Auch am heutigen Mittwoch konnten sie froh sein, dass die deutlichen Kursverluste zum Ende des Handels ein wenig eingegrenzt wurden.

Das war heute los. Ein schwacher Handelsauftakt an der Wall Street hatte auch hierzulande für schlechte Stimmung am Aktienmarkt gesorgt. Der DAX rutschte in der Spitze um 1,8 Prozent in die Tiefe und damit sogar unter die Marke von 11.800 Zählern. Einmal mehr war es der chinesisch-amerikanische Handelsstreit, der für Verunsicherung sorgte. Beide Seiten sind dazu übergegangen, gegenseitig neuen Strafzölle auszusprechen. Kurz vor Ostern beobachtete Entspannungstendenzen sind vorerst Makulatur, mit den entsprechenden negativen Folgen für die Börsen.

Das waren die Tops & Flops. Angesichts des schwachen Gesamtmarktumfelds fanden sich heute in der DAX-Spitzengruppe einmal mehr einige als defensiv geltende Werte wieder. Dazu gehörten die Aktien des Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck KGaA (WKN: 659990 / ISIN: DE0006599905) und des Nivea-Herstellers Beiersdorf (WKN: 520000 / ISIN: DE0005200000). Mit einem Kursplus von zeitweise rund 1,5 Prozent konnte die Merck-Aktie dabei die etwas bessere Performance hinlegen. Allerdings hielten sich die zwischenzeitlichen Kursgewinne in Grenzen. Die negative Gesamtmarktstimmung ließ offenbar eine bessere Performance nicht zu.

Einen besonders schwachen Tag erwischte heute abermals die Infineon-Aktie (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004). Das Papier verlor zeitweise fast 5 Prozent an Wert. Dabei war es nicht das einzige Mal, dass Infineon in den vergangenen Tagen und Wochen im Fahrwasser schwacher US-Technologietitel ebenfalls Kursabschläge hinnehmen musste.

Das steht morgen an. In Europa werden einige interessante Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor veröffentlicht. Aus den USA erreichen uns am Nachmittag wie jeden Donnerstag die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Erst am Freitag steht die Bekanntgabe der offiziellen März-Arbeitslosenzahlen auf dem Programm. Hierzulande dürfte außerdem der Blick auf den Auftragseingang in der Industrie für den Monat Februar ebenfalls interessant werden.

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