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Die Kurserholung der vergangenen beiden Tage war genau das, was der US-Präsident für die verbale Aufrüstung vor den Verhandlungen mit China benötigte. So bleibt die Stimmung insgesamt positiv und man kann argumentieren, dass die Wirtschaft und die Investoren die Strafzölle mittragen würden, wenn sie denn am Ende umgesetzt werden. Beide Seiten wollen also mit einer starken Position in die Verhandlungen gehen.

Jetzt müssen die Investoren abwarten, welchen Katalog an Produkten China als Reaktion präsentieren wird, wenn die USA ihre Strafzölle von 50 auf 150 Milliarden Dollar tatsächlich verdreifachen. Ob sich an den Börsen nun ein Gewöhnungseffekt einstellen wird, was dieses Thema angeht, hängt ganz maßgeblich vom Vertrauen der Investoren darauf ab, dass am Ende beide Seiten miteinander sprechen werden.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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